Verein

ODEON Kultur & Kontakt e.V.

In der Antike war das ODEON (lateinisch: odeum, griechisch: áŸ ÎŽÎ”áż–ÎżÎœ) ein GebĂ€ude fĂŒr AuffĂŒhrungen, musikalische Wettbewerbe, VortrĂ€ge und Versammlungen. Im Unterschied zum Theater war es ĂŒberdacht. Unter dem Dach des Alten E-Werks in Göppingen bietet ODEON Kultur & Kontakt e.V. seine Veranstaltungen. 


Vereinsgeschichte

ODEON Kultur & Kontakt e.V. wurde 1986 gegrĂŒndet. In ehrenamtlicher Arbeit werden pro Jahr bis zu 50 Kulturveranstaltungen realisiert. Über die Jahre waren das mehr als 1.800 Veranstaltungen mit ĂŒber 250.000 Besucher*innen. Der Verein hat heute einige hundert Mitglieder, von denen sich ein Teil aktiv an der Planung und DurchfĂŒhrung der Veranstaltungen beteiligt. Die AnfĂ€nge von ODEON Kultur und Kontakt e.V. im Zimmertheater und spĂ€ter in der Wasenhalle in Jebenhausen waren von einem weiteren Ziel geprĂ€gt, das bereits bei der GrĂŒndung formuliert worden war: das vom Abriss bedrohte Alte E-Werk in Göppingen zu erhalten und als Veranstaltungsort zu etablieren. Dieses Ziel wurde 1993 erreicht. Seither finden – von wenigen Ausnahmen abgesehen – alle Veranstaltungen von ODEON im Alten E-Werk statt, einem architektonischen Kleinod mit einer einzigartigen AtmosphĂ€re! Die Verleihung des höchsten Kulturpreises der Stadt Göppingen, des Heinrich-Schickhardt-Preises, an ODEON Kultur & Kontakt e.V. unterstreicht die Bedeutung der kulturellen AktivitĂ€ten des Vereins ebenso wie die Verleihung der Ehrennadel des Landes Baden WĂŒrttemberg an den von Beginn bis Mai 2019 amtierenden Vereinsvorsitzenden Klaus Ege im Jahr 2015.


Veranstaltungsort

1899 entstand im Auftrag der Neckarwerke ein ElektrizitĂ€tswerk als Backsteinbau im zeittypischen Stil des spĂ€ten Historismus. Gemeinsam mit dem angebauten Wohnhaus ist das Göppinger E-Werk ein gut erhaltenes Beispiel sĂŒddeutscher Gewerbearchitektur. Bis 1978 war das Kraftwerk im Besitz der Neckarwerke, danach hat es die Stadt erworben. Die denkmalgeschĂŒtzte Industriehalle blieb einige Jahre ungenutzt, ehe sie – nicht zuletzt dank der Initiative von ODEON – zum kulturellen Zentrum umgebaut wurde. Seit der Eröffnung 1993 hat das Alte E-Werk ĂŒberregionale Bekanntheit erlangt – vor allem durch die von ODEON dort durchgefĂŒhrten Veranstaltungen. KĂŒnstler wie GĂ€ste loben das Alte E-Werk als eine der schönsten Kleinkunst-Locations im sĂŒddeutschen Raum.

Altes E-Werk, Mörikestraße 18, 73033 Göppingen 
Fotos von Giacinto Carlucci

Anfahrt ĂŒber Google Maps


Profil

Von Anbeginn an spartenĂŒbergreifend orientiert – mit Kleinkunst, Kabarett, (Kinder-)Theater, Kulturdialog, Jazz und (Welt-)Musik – hat sich ODEON Kultur & Kontakt e.V. weit ĂŒber die Region hinaus einen Namen gemacht. Bekannte KĂŒnstler*innen sind hier aufgetreten – und der Verein genießt in der ‚Szene‘ einen hervorragenden Ruf, egal ob bei vergleichbaren Veranstaltern in ganz Deutschland oder bei KĂŒnstlern und deren Agenturen. Wir sind Mitglied der LAKS- BW (Landes-Arbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren  Baden-WĂŒrttemberg).


Vereinssatzung

Revidierte Fassung nach Beschluss der Mitgliederversammlung vom 28.05.2022,
Eingetragen beim Amts- / Registergericht Ulm.


Kontakt

Postanschrift / Telefon siehe Impressum 
Per E-Mail erreichen Sie einzelne Personen durch Klick auf den jeweiligen Namen.


Vorstand

Robert Scheurer
Ulrike Albrecht
Bianca Wolf-Hofmann


KassenprĂŒfung

Jochen Schellong
Manfred Kaufmann


Buchungen

Jazz
Rainer Stockinger

Musik, Theater, Slam, Literatur, Sonntags, Extra
Ulrike Albrecht

Kabarett, Comedy
Renate Drummer

Kindertheater
Birgit Schuck


Organisation

Gastronomie
Christine Kling

Helfer*innen-Koordination, Mitgliederverwaltung
Ulrike Albrecht

Technik, Kontakt GFE Media
Rainer Stockinger

Website, Kontakt EASY Ticket
Thomas Faupel

Technik
Peter Seng
Michael Schlipf


Kommunikation

Redaktion, PR, SM, Newsletter
Ulrike Albrecht

Grafikdesign
Monja Kienle


Beratende BeirÀte

Organisatorische Entwicklung, Struktur
Susanne Meyder-Nolte

Kulturelle Entwicklung, ZuschĂŒsse
Rainer Nolte

Stadtpolitische Entwicklung
Heidrun Schellong