Aktuelles Programm im ODEON
Kühntett
Axel Kühn, bass
Alexander Kuhn, saxophone
Christoph Heckeler, piano
Marcel Gustke, drums
Freitag, 13. Januar 20:30 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Eintrittspreise: 18 €, ermäßigt 15 €

Das Kühntett ist ein junges Quartett aus Süddeutschland mit dem Bassisten Axel Kühn als Leader. Die Band wird ihre im Juni 2011 beim international renommierten Label Double Moon erschiene CD "Checkpoint Jazz" vorstellen. "Kontrollstelle, Prüfstelle, aber auch Fixpunkt kann "Checkpoint" heißen - Jazz als Fixpunkt, aber auch als Grenzübergang. Überall haben Axel Kühn und Saxophonist Alexander 'Sandi' Kuhn - von ihnen stammen die Stücke - auf schnell fassbare Themen gesetzt, auf Melodien, die sich einprägen, über Rhythmen, die sofort zugänglich sind. Kompletiert wird die Band mit Christoph Heckeler am Klavier und Marcel Gustke am Schlagzeug.
Der Erfolg der Band Kühntett spricht für sich. In der Jazzszene anerkannte Preise wie beispielsweise den "1. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2009" gewann die Band, sie stand im Finale der internationalen "Jazz Hoeilaart competitionen" und Bandleader Axel Kühn wurde zum Landesjazzpreisträger Baden-Württemberg gekürt.
Wer also auf energiegeladenen Contemporary Jazz steht, der ist beim Kühntett genau richtig!

Maskentheater mit Michael Aufenfehn "Boris Bronski"
In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Samstag, 14. Januar 20.30 Uhr Eintrittspreise: 18 €, ermäßigt 15 €

Als Teil des Maskentheaters "Habbe & Meik" begeistert Michael (Meik) Aufenfehn sein Publikum bereits seit mehr als zwanzig Jahren mit den verschiedenen Programmen. Das Duo hat das ODEON-Publikum bei zahlreichen Gastspielen zu Beifallsstürmen hingerissen. Jetzt ist der geniale Maskenbauer und- spieler mit seinem ersten Soloprogramm "Boris Bronski" unterwegs. Im Zentrum stehen wieder die selbst geschaffenen raffiniert geformten Masken, die eine große Palette an ungewöhnlichen Ausdrucksmöglichkeiten bieten und durch das gekonnte Agieren zum Leben erweckt werden. In der Tradition des Maskenspiels kommen die Elemente des Slapstick, der Clownerie und der großen Komödie des Menschseins nicht zu kurz. "Boris Bronski" ist eine tragische Kunstfigur, die zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen Banalität und Poesie durch die Welt zieht und dabei in die unterschiedlichsten Rollen schlüpft. Als dozierender Professor, verschrobener Musiker oder einfach nur als einsame Gestalt. Er steht für die Zerrissenheit im heutigen Zeitgeist. Auf humorvolle Art hält er dem Zuschauer den Spiegel vors Gesicht und entlarvt dabei so manche Alltagskuriosität und menschliche Macke. Ungemein komisch ist es, diesen Figuren bei ihren kleineren und größeren Malheuren zuzusehen. Die Zuschauer dürfen sich dabei entspannen, Vertrauen tanken und zusehen, wie das Leben neue Formen schafft.

Kindertheater mit kleines spectaculum "Du hast angefangen! - Nein du!"
Sonntag, 15. Januar 15 Uhr Eintrittspreis: 4 Euro
Für Zuschauer ab 4 Jahre

Es waren einmal zwei Monster, ein blaues und ein rotes. Der blaue Kerl lebte an der Westseite eines Berges, dort wo die Sonne untergeht. Der rote Kerl lebte auf der Ostseite des Berges, dort wo die Sonne aufgeht. Sie hatten sich noch nie gesehen, aber sie konnten miteinander reden durch ein Loch im Berg. Eines Tage erzürnen sie sich über die Frage, ob der Tag geht oder die Nacht kommt. Sie streiten zunächst nur mit Worten, doch dann fliegen Steine. Die Schimpfwörter werden schlimmer, die Steine werden größer, bis der Berg, ihre ganze Welt, zerstört ist. Da sehen sich die beiden zum ersten Mal ... Eine Geschichte übers Recht-behalten wollen, übers Nicht-Bescheid wissen und übers Zueinander finden. Ilsebyll Beutel-Spöri vom Puppentheater "kleines spectaculum" spielt das Stück nach dem Bilderbuch von David McKee . Die Live-Musik kommt von Ines Fuchs.
Kabarett mit Reiner Kröhnert "Kröhnerts Krönung"
Samstag, 28. Januar 20.30 Uhr Eintrittspreise: 18 €, ermäßigt 15 €

Reiner Kröhnert ist kein Sprachenimitator wie Matthias Richling. Kröhnert ist dezenter, hintergründiger und deshalb vielleicht sogar gemeiner in seinen satirischen Betrachtungen der deutschen Politik. Die Zuschauer könnten am Tonfall, der Haltung, Artikulation, Mimik und Gestik unser aller Bundeskanzlerin auch dann assoziieren, wenn der Kabarettist auf die blonde Perücke verzichten würde. Die treffliche Pointierung gilt auch für all die anderen Figuren aus der Gegenwart und der Vergangenheit, die Reiner Kröhnert mit scharfer Analyse und mit beabsichtigten Versprechern erst aufs Korn und dann auseinander nimmt. In der politischen Satire ist er ein ungekrönter Meister. Wenn er Finanzminister Schäuble als Lösung der Euro-Krise vorschlagen lässt, eine Hypothek auf die Akropolis aufzunehmen im Fall der Nichtablösung das griechische Symbolbauwerk auf den Stuttgarter Hauptbahnhof zu verpflanzen, dann wird der Kabarettist mit dem Titel seines neuen Programms "Kröhnerts Krönung" ebenso gerecht wie mit dem Friedrich Merz-Aufruf zur Gründung einer Bierdeckelrepublik Deutschland. Satire ist zeitlos.

Kulturcafé mit dem Wortverdreher Patrick Fischer
Sonntag, 29. Januar 10.00 Uhr Eintrittspreise: 14 €, ermäßigt 11 €

Patrick Fischer wurde über die Süddeutsche Zeitung durch sein erstes Wortpaar "Hummerzange-Hammerzunge" bekannt. Berühmt wurde er allerdings durch das SZ-Magazin mit der Rubrik "Gemischtes Doppel" mit bebilderten Wortspielen. Unzählige Wort- und Begriffspaare hat Fischer in der Printausgabe sowie Online veröffentlicht: z.B. "Krötchen raufen" und "Brötchen kaufen" oder " Moserpärchen"(Uli Hoeneß und Luis van Gaal) und "Posenmärchen" (Stephanie und Karl-Theodor zu Guttenberg) oder "Fies maulen" und "mies faulen" usw...
Patrick Fischer wurde in Schwäbisch Gmünd geboren und studierte Englisch und Geschichte in Konstanz und im südenglischen Bristol. Er ist als Lehrer und Freier Autor und Übersetzer tätig. Seit 2008 schreibt er Beiträge fürs SZ-Magazin in der Sparte ,Gemischtes Doppel' und seit 2010 hat er eine eigene Online-Rubrik ‚Fischers Beste'. Im Juli 2011 war seine Bühnenpremiere mit dem Münchener Kabarettisten Ludwig Wolfgang Müller und dem Verein der Freunde des Schüttelreims.
Freuen Sie sich auf ein vergnügliches Plauderstündchen zum Frühstück.

Kabarett mit Dieter Hildebrandt "Ich kann doch auch nichts dafür"
Donnerstag, 02. Februar 20.30 Uhrm Eintrittspreise: 23 €, ermäßigt 19 €
Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft.
Natürlich freuen wir uns sehr, dass wir Dieter Hildebrandt zum zweiten Mal im Alten E-Werk begrüßen dürfen. Er ist der bedeutendste Kabarettist deutscher Zunge und schon eine Legende des Kabaretts. "Die Geschichte der Weltwirtschaft hat bewiesen, dass auf nichts so Verlass ist, wie auf den Sieg des Freien Marktes - über die Vernunft". Als Dieter Hildebrandt in den 1980ern zu dieser Erkenntnis kam, konnte er nicht wissen, dass dieses Zitat nahezu programmatisch sein würde. "Ich kann doch auch nichts dafür" heißt folgerichtig sein Programm, das regelmäßig durch ihn aktualisiert wird. Darin klärt der Grandseigneur des deutschen Kabaretts sein Publikum in der ihm eigenen Art über die zulänglich bekannten Unzulänglichkeiten des Politikbetriebs auf. Dass aber die Entklugung auch den ganz normalen Alltag immer stärker einholt, zeigen seine Erlebnisse auf Flughäfen und Bahnhöfen.
Musikkabarett mit ASS-DUR "1. Satz: Pesto"
Samstag, 11. Februar 20.30 Eintrittspreise: 18 €, ermäßigt 15 €

Herausragendes Musikkabarett bietet das Duo Ass-Dur mit seinem Programm "1.Satz: Pesto", das am 25. September 2010 krankheitsbedingt leider abgesagt werden musste. Die beiden Musikstudenten Dominik Wagner und Benedikt S. Zeitner von der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin bieten Musikkabarett auf höchstem Niveau. Zu ihrem Repertoire gehören noch nie dagewesene Performances, bei denen auf hochkulturelle und intelligente Weise moderne und klassische Musik, Comedy und Zauberei miteinander verschmelzen. Das Duo aus Berlin hat bereits zahlreiche Auszeichnungen gewonnen u.a. den europäischen Kleinkunstpreis. Das abwechslungsreiche Programm von Ass-Dur reicht von vierhändiger Klavierakrobatik, über groteske "musikwissenschaftliche Fachvorträge", bis hin zu mitreißender Popmusik. Der Ideenreichtum von Ass-Dur, ihr musikalisches Können mit dem Komischen zu verbinden, scheint unerschöpflich. Das Besondere an ihrer Show ist, dass sie nach Neuem und eben dem Besonderen greifen. Egal, wo das Duo auftritt, es hinterlässt ein begeistertes Publikum, das zwischen Ehrfurcht und Fassungslosigkeit schwelgt.

Kindertheater mit KUNTU "Hier bin ich! Eine Reise um die Welt"
Sonntag, 12. Februar 15 Uhr Eintrittspreis 4 Euro
Für Zuschauer ab 5 Jahren
Kojote heult auf zur Schamanentrommel. Jaguar bestaunt die Sambaklänge seiner Mitgeschöpfe. Affe hüpft von einem Krokodilrücken zum nächsten, begleitet vom Rhythmus der Sprechtrommel. Und die wendige Seegurke singt mit ihrem Doppelmaul zum Klang der Stampfrohre Und alle singen, tanzen und klatschen mit. "KUNTU verbindet leise, musikalisch untermalte und frei erzählte Geschichten mit lebendiger, intensiver Mitmachmusik. Es wird gemeinsam gesungen und getanzt, wie man das in anderen Weltgegenden tut." Hansjörg Ostermeyer ist der Erzähler und Mary Ann Fröhlich und Chris Portele sorgen für die Musik.
Kabarett mit Helmut Schleich "Nicht mit mir"
Samstag, 18. Februar
20.30 Uhr Eintrittspreise: 18 €, ermäßigt 15 €

Aus , Schluss, vorbei. Protest, Revolution, das alles ist ihm nicht mehr radikal genug. Für alle, die des Mitmachens, Mitlaufens und Mit-im-Strom-Schwimmen überdrüssig sind, verkündet der Münchner Kabarettist Helmut Schleich in seinem neuen Programm die ultimative Form persönlichen Protests. Aber, wenn ein Helmut Schleich "nicht mit mir" sagt, ist das kein leiser Rückzug ins Private. Sein höchst vergnügliches Panoptikum aus schillernden Typen und kuriosen Gestalten ist wie immer dabei: Vom großen bayerischen Vorsitzenden Franz Josef Strauß persönlich über terrorselige Lederhosen-Taliban und einen Billigpsychologen, der seine Dienste beim Lebensmitteldiscounter anbietet bis hin zum Internetjunkie, der sich ausschließlich von Spam-Mails ernährt. Ist das noch der ganz normale Wahnsinn oder schon Irrsinn 21? Auf jeden Fall ist "Nicht mit mir" Schleich in Bestform. Ein vor Witz sprühendes Brillantfeuerwerk ganz persönlicher Protestkultur. Schon seit längerer Zeit gilt der Münchner Kabarettist Helmut Schleich als eine der markantesten Größen in der deutschsprachigen Kabarett-Landschaft

Kulturcafe mit Insektarium - feat. Die Schädlingskapelle
Studiengang Figurentheater Stuttgart
Sonntag, 19. Februar 2012, 17 Uhr Eintrittspreise: 16 €, ermäßigt 13 €
Ein Verpuppungs-Varieté!
Arme und Äste, Hörner und Highheels, Monströses und Banales begegnen dem menschlichen Körper in der Arena des INSEKTARIUMS. Im Zusammenspiel mit Geräuschen, Klängen und Kompositionen der "Schädlingskapelle" entfalten die Kreaturen zwischen Mensch und Insekt einen seltsamen Reigen: Vergessene Sehnsüchte, alte Feindschaften und neue Lebensformen tauchen revueartig auf um wieder im Dunkel zu verschwinden.
Ein Nachmittag mit Figurenspiel und Livemusik
Kindertheater mit Clapp & Buchfink "Die Ideenfänger"
Freitag, 2. März 9 Uhr Eintrittspreis 4 Euro
Bei großer Nachfrage ist eine Zusatzvorstellung um 11 Uhr möglich
im Rahmen der Kinder-und Jugendtheatertage
für Zuschauer von 10 - 15 Jahren

Geschichten erfinden - Ein Improvisationstheater-Projekt
Eine Impro-Show für Kinder? Mehr noch: ein Erzähltheater-Projekt mit verschiedensten Spiel- und Improvisationstechniken, Schauspiel, Figuren, Slapstick und Musik... Live auf der Bühne entstehen immer wieder neue Geschichten und das Publikum entscheidet mit, wohin sie sich entwickeln. Ob nun eine sagenhafte Verwandlungsgeschichte im Märchenstil oder die Abenteuer eines einsamen Ritters entstehen, ob es sich um die Sehnsucht einer Schnecke, oder die Eifersucht eines Piraten handelt, ob Freundschaft oder Liebe, Neid, Angst oder Mut im Vordergrund stehen, ob es eine Abenteuergeschichte, Comic, Slapstick, Krimi, Action, Fabeln oder Mythen sein sollen... das hängt ganz von den Vorschlägen und Ideen des Publikums ab. Garantiert ist nur, dass eine einzigartige Geschichte entsteht, die es so noch nie zuvor gegeben hat.

Rhythmik- & Percussion-Workshop mit Joe Koinzer
in der Jugendmusikschule
in Zusammenarbeit mit der jms und der vhs
Sa. 3. März von 13 - 17 Uhr und So. 4. März von 10 - 14 Uhr Die Kursgebühr beträgt 75 €, ermäßigt 65 Euro.

Dieser Kurs führt die bisherigen Kurse weiter, Neueinsteiger (Anfänger und Fortgeschrittene) sind herzlich willkommen!
Das Programm wird eine Vertiefung der elementaren Rhythmusmuster (beat, off-beat, doppelter off-beat) sein. Sämtliche Instrumente (Conga, Tumba, Cajon, caxixi, recco-recco usw.) können wieder zur Verfügung gestellt werden.
Nach seinem Musikstudium an der Musikhochschule Karlsruhe mit Abschlußexamen als Percussions- und Schlagzeuglehrer und anschließendem Studium an der Swiss Jazz School in Bern ist Joe Koinzer seit vielen Jahren erfolgreich als Musiker, Komponist und Dozent tätig.
Dieser Kurs, der eine Kooperationsveranstaltung von ODEON, vhs und Jugendmusikschule ist, findet in den Räumen der Jugendmusikschule, Friedrich-Ebert-Straße 2 in Göppingen statt. Eine Anmeldung ist erforderlich: Tel. 07161/815959 oder bei der vhs.

Musikalisch-literarisches Entertainment
mit Marco Tschirpke & Sebastian Krämer "Ich´n Lied - du´n Lied"
Samstag, 03. März 20.30 Uhr Eintrittspreise: 18 €, ermäßigt 15 €

Als verschrobener Einzelgänger mit insgeheimen Rampensau-Qualitäten vielen bereits ein Begriff, teilen sich Marco Tschirpke und Sebastian Krämer, die beiden schwer mit Auszeichnungen behängten Ausnahme-Liedermacher, unter dem schlichten aber verheißungsvollen Motto "Ich´n Lied - du´n Lied" Flügel und Abend. Sebastian Krämer starrt so lange und gründlich auf die Dinge, bis diese nervös werden, ihre Abgründe und Risse offenbaren. Das Ergebnis sind Lieder, die harmlos beginnen und im Wahnsinn eskalieren. Marco Tschirpkes Lapsuslieder sind Meisterwerke der Andeutung und des Unvollständigen. Dieser Mann verschont uns mit Wesentlichem und sagt trotzdem alles. Ein ewiger Wechsel: yin und yang, kalt und heiß, Wolke und Tee: Krämer und Tschirpke, ich´n Lied - du´n Lied. Während Sebastian Krämer ein charmanter Plauderer ist, in dessen oft lyrischen Liedern sich die Worte kunstvoll aneinanderreihen, präsentiert Marco Tschirpke nur wenige Sekunden dauernde Liedminiaturen, die improvisiert wirken und doch zielsicher platziert sind. Gemeinsam sind beiden eine atemberaubende, sprachliche Präzision, eine absolut authentische Harmlosigkeit, die immer wieder in herrlich bösen, schwarzen Humor umschlägt und ein Klavierspiel, das seines Gleichen sucht. Zwei herrliche Spinner beim Kreativspiel. Viel Vergnügen!

Kindertheater mit der Württembergischen Landesbühne Esslingen
"Edgar vom Stern"
im Rahmen der Kinder- und Jugendtheatertage
für Zuschauer ab 12 Jahren
Freitag, 9. März 10 Uhr Eintrittspreis: 4 €

Edgar und Lukas sind Schulkameraden. Edgar, der Neue in der Klasse, redet ständig vom Weltraum und schwarzen Löchern, auch wenn das niemand hören will. Lukas kommt meistens zu spät, streitet ständig mit der Lehrerin und passt nicht so richtig in das Klassengefüge. Dennoch freunden sich die beiden unterschiedlichen Jungs an. Bis sich Lukas in Nadja, Edgars jüngere Schwester verknallt. Als die Anmache für Lukas nicht nach Plan läuft, gibt er Edgar die Schuld. Es kommt zum Streit und Lukas fordert Edgar auf, endlich in seinem schwarzen Loch zu verschwinden. Das nimmt Edgar wörtlich. Lukas merkt, dass er einen Fehler gemacht hat und begibt sich auf die Suche nach dem verschwundenen Kumpel. Schließlich findet er Edgar auf dem Dach der Schule, wo er sich nach einem besseren Leben auf einem anderen Stern sehnt. Endlich sprechen sich die beiden aus. Das Stück der schwedischen Autorin Isa Schöier erzählt die Geschichte zweier Außenseiter, die lernen, Verantwortung zu übernehmen und sich vom Urteil Anderer zu emanzipieren.

Da capo theater Göppingen spielt "Engel"
Samstag, 10. März 20.30 Uhr Eintrittspreise: 10 €, ermäßigt 8 €

Das da capo theater feiert Premiere. Die Göppinger Theatergruppe hat sich für ihre aktuelle Produktion an ein modernes Stück der jungen und vielgelobten Theaterautorin Anja Hilling gewagt. Hilling hat eine Art Gedächtniscollage verfertigt die gleichzeitig auch eine Vergessenscollage sein könnte, eine Geschichte desorientierter Identitäten, eine Suchbewegung zwischen Erinnern, Vergessen, Verdrängen und Sehnsucht. Inmitten von alledem: Asta, die Barkeeperin, in deren Bar die Figuren und ihre Geschichten aufeinandertreffen, aber nicht immer aufeinanderpassen. Zu unterschiedlich sind die individuellen Erlebnis- und Gefühlswelten. Da sieht einer einen Mord, wo ein anderer nur verschmähte Liebe erlebte, da trifft einer seine Frau wieder, die eigentlich schon vor Jahren gestorben ist. Da will ein anderer seine alte große Liebe aufleben lassen, aber die alte Liebe erinnert sich ganz anders. Fettnäpfchen und Enttäuschungen vorprogrammiert……
Was macht unser Gedächtnis aus, wie prägt unser Gedächtnis unsere Realität. Was sehen und fühlen wir, und sieht und fühlt ein anderer dasselbe?

Anke Helfrich Trio
Anke Helfrich, piano
Henning Sieverts, bass, cello
Dejan Terzic, drums
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Samstag, 17. März 20:30 Uhr Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 17 €

Die deutsche Pianistin und Komponistin Anke Helfrich ist mittlerweile eine Ausnahmemusikerin, nicht allein weil sie sich in der männerdominierten Jazzwelt durchgesetzt und etabliert hat. Anke Helfrich, die in Hilversuum und New York Musik studierte und mit zahlreichen Jazzpreisen ausgezeichnet wurde, zählt inzwischen zu den herausragenden Jazzmusikern in Europa. Es ist insbesondere ihr dynamisches und swingendes Pianospiel, in das sie harmonische und melodische Überraschungen so virtuos einflicht, dass sich dadurch neue innovative Impulse ergeben. Anke Helfrich wird gern auch nach ihrem großen Vorbild Thelonious Monk "der blonde Monk" genannt.
Mit Ihrem Trio, zu dem der gefragte Bassist und Cellist Henning Sieverts sowie der Schlagzeuger und bayerische Kulturförderpreisträger Dejan Terzic gehören, verbindet sie amerikanische Tradition und europäische Freiheit zu einem ungeheuer swingenden, aufregenden Stil, der den Hörer von der ersten Sekunde an gefangen nimmt. In der tradierten Musiksprache des Jazz erzählt die Musik des Trios unerhört locker neue und spannende Geschichten, dabei gehen ihnen subtile Balladen ebenso grandios von der Hand wie treibender Hardbop oder groovige Kompositionen.
Wir freuen uns riesig auf Anke Helfrich und ihr perfekt harmonierendes Trio mit Dejan Terzic und Henning Sieverts!

Kabarett mit Hans-Günter Butzko "Verjubelt"
Samstag, 24. März 20.30 Uhr Eintrittspreise: 18 €, ermäßigt 15 €

Nach den beiden Erfolgsprogrammen "Voll im Soll" und "Spitzenreiter" legt HG Butzko jetzt sein neuestes Solo vor. Ausgangspunkt ist der legendäre Satz des Fußballspielers George Best, der mal sagte: "Das meiste Geld hab ich für Frauen und Autos ausgegeben. Den Rest hab ich verjubelt." Und schaut man sich um in der Welt, gewinnt man den Eindruck, als hätte diese Philosophie inzwischen Denken und Handeln in Politik und Wirtschaft komplett übernommen, ganz so, als regiere das Motto: "Lieber zu früh gefreut, als zuletzt gelacht." Also schickt HG Butzko sich mal wieder an, mit dem herzhaft-rauen Charme des Ruhrgebiets zu allem und jedem seine Meinung zu äußern, als stünde man neben ihm an der Theke, und hört ihm dabei zu, wie er die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie "umme Ecke" stattfinden. So gelingt HG Butzko das seltene Kunststück, einem Publikum aus dem Herzen zu sprechen, denn Butzkos Intellekt kommt aus dem Bauch und geht in den Kopf. Er verbindet das Politische und das Private, den Alltag und den Bundestag, die große Welt und den kleinen Geist. Oder wie es mal ein Zuschauer formulierte: "Wir haben Tränen gelacht über lauter traurige Dinge. Das hilft uns, den Mist zu ertragen."

Christian Muthspiel's Yodel Group
Christian Muthspiel, trombone, piano, compositions
Gerald Preinfalk, saxophones, clarinets
Matthieu Michel, trumpet, flugelhorn
Franck Tortiller, vibraphone
Jerome Harris, electric bass
Bobby Previte, drumstitel
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Freitag, 20. April 2012, 20.30 Uhr Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 17 €

Dem österreichischen Posaunisten, Keyboarder und Komponisten Christian Muthspiel ist mit seinem vorzüglich harmonisierenden Sextett, bestehend aus den beiden US-Amerikanern Bobby Previte und Jerome Harris an Schlagzeug und Bass, dem Schweizer Matthieu Michel an der Trompete, dem französischen Vibraphonisten Franck Tortiller und seinem Austria-Kollegen Gerald Preinfalk an Klarinetten und Saxofon, eine hinreißende Hommage an das Authentische aus dem Geist des Zeitgenössischen gelungen. Mit der gebotenen Ehrfurcht, liebevollem Respekt vor der Volksmusik, die seine Kindheit prägte, hat Christian Muthspiel alpine Jodelthemen in den Jazz mit seinen unendlichen rhythmischen, klanglichen und improvisatorischen Möglichkeiten herübergezogen. Christian Muthspiel's Yodel Group entstand ursprünglich als Auftragsprojekt für das Jazzfestival Saalfelden 2009. Es war aber schnell klar, dass es bei dem einmaligen Event nicht bleiben würde - zu fein waren die musikalischen Ingredienzien, zu reizvoll die Klangkompetenzen der beteiligten Künstlerpersönlichkeiten.
Heraus kam ein Kompendium der kulturellen Schnittpunkte, das sich auf der Grundlage vorhandener Melodien aus verschiedenen Distanzen dem Zeichensystem Jodeln nähert. Kontraste treffen auf Fusionen, Gemeinsamkeiten auf Unterschiede und doch ist klar, dass hier etwas passiert, was bislang selten in dieser Konsequenz verwirklicht wurde.

Kabarett mit Andras Giebel "Das Rauschen in den Bäumen"
Samstag, den 21. April 20.30 Uhr Eintrittspreise: 18 €, ermäßigt 15 €

Was ist eigentlich los? Lotte hetzt durch den alltäglichen Kleinkram, versucht fieberhaft alles richtig zu machen. Horst geht in seiner Freizeit schnell auf den Berg, genießt die Aussicht, muss aber dann wieder los. Viona sucht die Tür nach draußen in der inneren Einkehr. Anton vertraut einem kleinen Bildschirm in der Hand sein ganzes Leben an. Der Plan glücklich zu sein, liegt jeden Tag neu auf dem Tisch. Aber ständig werden wir unterbrochen, bei irgendwas - manchmal von anderen, meist von uns selbst. Sollen wir uns freuen, dass alles besser wird, oder in Schwermut versinken, weil das gar nicht stimmt. Jeder erklärt wie es geht, die Besserwisser nehmen zu, die Ratgeber und Heilsbringer lauern an jeder Ecke. Die Krake der Globalisierung umschließt uns mit steigendem Druck, der Kreuzzug gegen den Genuss lässt und enthaltsam und ratlos zurück. Echter Spaß weicht gespielter Freude, aber alle leben gesund und werden 100 Jahre alt. An manchen Tagen erscheint uns die Welt als seelische Krüppelanstalt. Andreas Giebel erzählt in seinem neuen Programm über sich und uns und andere, die versuchen, sich dieses Kunstwerk Leben zu recht zu schnitzen; von der Jagd nach falschen Versprechungen, hohen Erwartungen und der Hoffnung auf die kleinen Momente. Von Menschen die scheitern, weil alles gelingt und von einem, der lächelnd auf einer Parkbank sitzt - wissend, nichts mehr zu versäumen und nichts hört, als "Das Rauschen in den Bäumen". Eine höchst vergnügliche Reise in die Welt der Eigenheiten, die das Leben so mit sich bringt.

Siba Shakib liest aus ihrem Roman "Eskandar"
Sonntag, 22. April 17:00 Uhr Eintrittspreise: 12 €, ermäßigt 10 €

Eskandar ist ein ergreifender Roman über die wechselvolle Geschichte des Iran. Wir schreiben das Jahr 1908 - die Sonne brennt gnadenlos auf das Dorf ohne Namen, tief im Süden des Iran. Es ist verboten, aber Eskandar klettert über den Berg und entdeckt die Fremden. Die Männer mit dem gelben Haar buddeln Löcher in die Erde seiner Heimat und suchen nach Petroleum. Und sie haben alles was den Menschen im Dorf fehlt: Wasser und Nahrung. Eskandar hatte den Fundort der ersten Ölquelle vorausgesagt und über ein Jahrhundert lang wird er Zeuge von Geschehnissen, die über die Geschichte des Iran entscheiden.
Siba Shakib ist Tochter einer Deutschen und eines Iraners. Sie wuchs in Teheran auf, besuchte dort die deutsche Schule und studierte anschließend in Deutschland. Weltweit bekannt wurde Siba Shakib durch ihren Roman "Nach Afganistan kommt Gott nur noch zum Weinen", der die bewegende Geschichte der Afghanin Shirin-Gol schildert. Dieses Buch schaffte es zur Nr.1 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in 16 Länder verkauft, in 27 Sprachen übersetzt und gewann neben vielen anderen Auszeichnungen den PEN-Preis. 2009 wurde ihr dritter Roman "Eskandar" veröffentlicht. Derzeit arbeitet die Autorin an der Verfilmung ihres zweiten Bestsellers "Samira und Samir", wobei sie selbst Regie führt. Die Autorin lebt zeitweise in Dubai, New York City und Norditalien.

Opernparodien mit Annette Postel "Sing oper stirb!..Operette sich wer kann"
Samstag, 28. April 20.30 Uhr Eintrittspreise: 18 €, ermäßigt 15 €

Ein neuer Bereich in der Sparte Kleinkunst eröffnet sich mit dieser Veranstaltung. Egal ob Opernfan oder Kulturbanause, keiner kommt an Annette Postels berauschender Opernparodie ohne Lachtränen davon. Humorvolle Genialitäten! Mit ebensoviel Talent zu Komik wie zum Gesang bezaubert die Opernkabarettistin in herrlich komischem Zusammenspiel mit dem souveränen Pianisten Klaus Webel. Schön skurril aufgebrezelt als Soubrette und Chanteuse. Sie parodiert mit herrlicher Stimme und riesigem Mut zum Schrägen die Welt der Oper zwischen Tragik und Tirade, Koloratur und Komik. Fesselnd verarbeitet Annette Postel gängige Klischees des Genres und singt vergnüglich Texte zu Arien von Verdi, "Schokocrossini", Mozart und Purcell. Sie initiiert Gefühlsausbrüche, wie sie nur in der Oper zu finden sind, überzeichnet in "Die Rache kocht in meinem Herzen" als pichelnde Rollenbesetzung der "Königin der Nacht" die von Eifersucht zerfressene Diva. Da wird "Wenn ich einmal reich wär" neidvoll zu "Wenn ich ein Tenor wär". Immer aber lässt sie, teils auf durchgeknallten Umwegen, ihre Liebe zum Genre durchscheinen, auch wenn sie erst mal alles genüsslich aufs Korn nimmt - schließlich beherrscht sie das gesamte Repertoire an Gesten und Mimik einer Opernsängerin perfekt.

Kabarett mit Alfred Dorfer "bisjetzt"
Samstag, 5. Mai 20.30 Uhr Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 17 €
In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat

Der Wiener Kabarettist und Schauspieler Alfred Dorfer gehört zu den bekanntesten Kabarettisten Österreichs. Nach ersten Erfolgen mit der Gruppe "Schlabarett" erlangte er neben Josef Hader als Hauptdarsteller im Film "Indien" überregionale Bekanntheit. Ausgezeichnet mit dem "Deutschen Kleinkunstpreis 2002" und dem "Bayerischen Kabarettpreis 2009" feiert Alfred Dorfer nun mit "bisjetzt" eine Weltpremiere. Der Titel lässt es schon anklingen: In "bisjetzt" blickt Dorfer zurück nicht nur auf die eigene Biografie, nach dem Motto "Meine besten Jahre", das wäre nicht abendfüllend. Die Perspektive setzt weiter oben an. Zeitgeschichte passiert Revue, Vergessenes, Verdrängtes, Erinnerliches, Neues. Ein Mix aus dem reichhaltigen Schaffen des Wiener Satire-Gastarbeiters in deutschen Landen. Jeder Abend unvergleichlich, stets in etwas anderer Zusammenstellung. Er kombiniert, kontrastiert, collagiert Ausschnitte und Bruchstücke aus seinen Anfängen in der Kabarettgruppe "Schlabarett", seinen Koproduktionen mit Josef Hader, bis zum preisgekrönten Programm "fremd". "bisjetzt" ist deshalb kein handelsübliches Best of, sondern, wie bei Alfred Dorfer üblich, ein eigenständiges Stück. Es ist die zielstrebige Spurensuche eines leidenschaftlichen Vordenkers und Nachfragers, eines engagierten Wurzelbehandlers und Fassadenabklopfers, eines geistreichen Gesellschafts-Satirikers und scharfsinnigen Polit-Kabarettisten, über den die Süddeutsche Zeitung schrieb: "Er ist der vielfältigst Begabteste unter seinen deutschsprachigen Kollegen.

Popacapellacomedy mit Ganz Schön Feist
"Tschüss!!!" Die Abschiedstour
Samstag, 19. Mai 20.30 Uhr Eintrittspreise: 18 €, ermäßigt 15 €

Als wir dieses Gastspiel mit Ganz Schön Feist buchten, ahnten wir nicht, dass wir das popacapellacomedy Trio auf seiner Abschiedstour im Alten E-Werk begrüßen werden.
Und tschüss……Millionen von Fans, unzählige Welterfolge, ausgefeilte Choreographien und blendendes Aussehen. Ganz Schön Feist haben, wovon andere nur träumen. Und jetzt hat die haarloseste Boygroup der Comedy-Szene die Nase voll? Natürlich nicht, aber die Traumtypen haben noch andere Träume. Damit die aber nicht ganz so schnell in Erfüllung gehen, gibt es vorher noch einen Abschiedsbesuch bei den feistesten aller Fans. "Tschüss!!!" heißt das letzte Programm, bevor dann Ende 2012 nach 20 Bühnenjahren der letzte Vorhang für das Trio fällt. Den Abschied kommentiert die Band selbst mit folgenden Worten: "Ja natürlich, Abschied is´wie ´n Stein an ´Kopp, wie ´n Tritt in Schritt, aber wenn wir uns langweilen, können wir ja einfach ´hello again sagen´, sagt Leadsänger C. mit verschmitztem Lächeln. Na dann: "Tschüss!!!"

Rhythmik- & Percussion-Workshop mit Joe Koinzer
in der Jugendmusikschule
in Zusammenarbeit mit der jms und der vhs
Sa. 30. Juni von 13 - 17 Uhr und So. 1. Juli von 10 - 14 Uhr Die Kursgebühr beträgt 75 €, ermäßigt 65 Euro.

Dieser Kurs führt die bisherigen Kurse weiter, Neueinsteiger (Anfänger und Fortgeschrittene) sind herzlich willkommen!
Das Programm wird eine Vertiefung der elementaren Rhythmusmuster (beat, off-beat, doppelter off-beat) sein. Sämtliche Instrumente (Conga, Tumba, Cajon, caxixi, recco-recco usw.) können wieder zur Verfügung gestellt werden.
Nach seinem Musikstudium an der Musikhochschule Karlsruhe mit Abschlußexamen als Percussions- und Schlagzeuglehrer und anschließendem Studium an der Swiss Jazz School in Bern ist Joe Koinzer seit vielen Jahren erfolgreich als Musiker, Komponist und Dozent tätig.
Dieser Kurs, der eine Kooperationsveranstaltung von ODEON, vhs und Jugendmusikschule ist, findet in den Räumen der Jugendmusikschule, Friedrich-Ebert-Straße 2 in Göppingen statt. Eine Anmeldung ist erforderlich: Tel. 07161/815959 oder bei der vhs.
Erstellt am 15.12.2011
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