Aktuelles Programm im ODEON

Bitte wichtigen Hinweis zur Kartenreservierung beachten


Oregon

Ralph Towner - guitar, piano, keyboards
Paul McCandless - saxophon, oboe Paolino Dalla Porta - acoustic bass
Mark Walker - drums, percussion

Freitag, 2. Dezember, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Eintrittspreise: 28 €, ermäßigt 24 €

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Oregon - eine der interessantesten und besten Jazzbands weltweit - feiert sein 45-jähriges Bandjubiläum und ist damit eine der ältesten Jazzformationen überhaupt. Music of Another Present Era - so lautete einst der Titel eines frühen Albums des amerikanischen Chamber-Jazz-Quartetts. Doch hinter diesem Logo für 45 Minuten Musik verbarg sich viel mehr als das Wortspiel für ein griffiges Plattenoutfit. Ein Programm, das über dreieinhalb Jahrzehnte zum Markenzeichen einer Band werden sollte, die tausendfach kopiert, aber nie erreicht wurde. In all den Jahren hat das so feinsinnig musizierende Quartett, das unvergleichlich Jazz mit Klassik und Weltmusik verbindet, gezeigt, das es sich immer wieder aus sich selbst heraus erneuert, um die schönste und spannendste Musik zu kreieren. Paul McCandless begründet das so: "Wir vier sind alle sehr gute Freunde. Jeder von uns wächst immer weiter, entwickelt neue Fähigkeiten. Zudem haben wir mit Ralph Towner einen großartigen Komponisten in unserer Gruppe."
Oregon stand von Anbeginn als geschlossene Einheit, als ästhetischer, vielgestaltiger Gruppensound, als Mikrokosmos. Die subtile Verbindung von amerikanischem Jazz, europäischer Klassik und zahlreichen Ethnien rund um den Globus, die von Gitarrist Ralph Towner, Oboist und Saxofonist Paul McCandless, Bassist Glen Moore und Sitar-Spieler Collin Walcott damals gefunden wurde, machte Schule, blieb bis heute ohne Äquivalent. Nur nach dem tragischen Unfalltod Collin Walcotts Ende der 80er Jahre befand sich die Band in einer ernsthaften Krise, bis 1996 mit Mark Walker der geeignete Percussionist gefunden wurde, der über eine unglaubliche Musikalität verfügt. Nach dem Ausscheiden von Glen Moore komplettiert seit 2015 der Bassist Paolino Dalla Porta das Quartett.

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Theater mit Ernst Konarek "Der Kontrabass"

Samstag, den 10. Dezember, 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 22 €, ermäßigt 18 €
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat

12-10-Ernst-Konarek-THEATER

Das berühmte Werk "Der Kontrabass" von Patrick Süskind ist seit seiner Uraufführung 1981 einer der erfolgreichsten Monologe auf deutschen Bühnen: nämlich ein furioses Solostück für einen Kontrabass, das gleichzeitig einen tiefen Einblick in das höchst fragile Seelenleben eines Orchestermusikers gewährt. Er hasst Wagner, unterschlägt gerne mal aus Rache ein paar Noten, findet Dirigenten überflüssig und kämpft mittels Bier gegen den Feuchtigkeitsverlust und den Orchesterfrust: er, der pensionierte Kontrabassist, einstmals drittes Pult, das "Tutti-Schwein", erklärt gerne sein Instrument, erläutert (grauenhafte) Kontrabass-Soli via Plattenspieler und ist zu allem Überfluss auch noch gebeutelt von einer unerfüllten Liebe zu der Sängerin Sarah. Schuld an seiner Misere war und ist das größte, unhandlichste und unsolistischste Instrument, das ihm zur einzigen Orientierung geworden ist und dem er in Hassliebe verbunden bleibt. In dieser Theaterhaus-Produktion, inszeniert von Silvia Armbruster, verkörpert der Staatsschauspieler Ernst Konarek den Kontrabassisten mit Verve und Authentizität, wechselt zwischen allen Gefühlslagen von Selbstmitleid über Wutanfälle bis zu den Lobeshymnen auf den Kontrabass. Mit traumwandlerischer Sicherheit balanciert Ernst Konarek seine Figuren zwischen Komik und Tragik. Und rückt ihnen dabei mit sezierendem Blick so dicht auf den Leib, bis sie ihn in ihre Abgründe blicken lassen.

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Kindertheater mit Pantaleon Figurentheater "Michel feiert Weihnachten"

Sonntag, 11. Dezember 15 Uhr
Eintrittspreis 4 €
Für Zuschauer ab 4 Jahren

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Gustav Gustavson erwartet Besuch zu Weihnachten. Seine Enkel werden kommen und natürlich will er ihnen etwas schenken. Eine Geschichte. Die Geschichte von Michel aus Lönneberga, der an Weihnachten alle Armenhäusler zu sich nach Hause einlädt und sie mit den Vorräten für das große Familienfestessen bewirtet und der die gierige Aufseherin Maduskan in einer Wolfsgrube fängt. Ja, und diese Geschichte will Gustavson seinen Enkeln nicht nur vorlesen, er will sie ihnen richtig vorspielen, als Theater, mit allem Drum und Dran. Jetzt bräuchte er natürlich jemanden, dem er sie probehalber zeigen könnte, ob das auch gut ist, was er sich da alles ausgedacht hat. Wer könnte ihm ein bisschen Zeit schenken und einfach zuschauen? Vielleicht das Publikum? Das wäre prima!

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Kabarett mit Florian Schroeder & Volkmar Staub
"Zugabe - der kabarettistische Jahresrückblick"

Sa. 17. Dezember 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 19 €, ermäßigt 15 €

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Seit mehreren Jahren präsentieren die beiden Kabarettisten Florian Schroeder und Volkmar Staub im Dezember und Januar mit "Zugabe" ihren kabarettistichen Jahresrückblick. Über den Inhalt des Programms kann beim Verfassen dieses Textes natürlich noch keine Aussage gemacht werden. Das Motto des Abends lautet aber: Deutschland am Ende eines jeden Jahres. Ein Land braucht eine Therapie. Die Kabarettisten Volkmar Staub und Florian Schroeder ziehen die Couch aus, nehmen den Patienten gründlich unter die Zeit-Lupe und krempeln den ganzen Krempel mal ordentlich um. Ein ganzes Jahr in schrägen Szenen, Parodien, Liedern und Gedichten. "Zugabe" - die ultimative Schocktherapie. Jedes Jahr neu. Ohne Rezept. An allen Kassen. Damit wir auch morgen noch kraftvoll mitlachen können.

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Kindertheater mit Theater Mimikri "Des Kaisers neue Kleider"

in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt Göppingen
Vorverkauf nur im ipunkt im Rathaus

Mittwoch, 21. Dezember 8.30 und 11 Uhr
In der Stadthalle Göppingen
Eintrittspreis 5 €
Für Zuschauer ab 5 Jahren

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Ist Kaiser Klemens verrückt geworden? Er stolziert auf dem Schlossplatz in Unterhosen! Was ist geschehen? Kaiser Klemens ist kleidersüchtig. Er glaubt, nur durch prächtige Kleider könne er sein Volk beeindrucken. Der Finanzminister ist verzweifelt: Das Land ist pleite! Die Weber arbeiten für einen Hungerlohn. Da wagen Schneiderin Elsa und Weber Walter eine rettende List. Als Experten für magisch-modische Majestätsgewänder stellen sie sich dem Kaiser vor. Sie versprechen ihm besonders prächtige Kleider, die für Menschen, die dumm sind oder für ihr Amt nicht taugen, unsichtbar bleiben. Diese Kleider will der Kaiser sofort haben! Am leeren Webstuhl und an leerer Nähmaschine arbeiten die beiden Tag und Nacht. Natürlich kann niemand die neuen Kleider sehen. Aber alle rufen: "Oh, wie prächtig sind des Kaisers neue Kleider!", denn niemand will als dumm dastehen. Nur die kleine Lisa lacht: "Aber er hat ja gar nichts an!" Und plötzlich erkennen es alle: "Es stimmt! Der Kaiser hat gar nichts an!" Jetzt wird es für die Schneiderin und den Weber gefährlich ...
Theater mimikri zeigt H.C. Andersens hintergründige Märchenparabel über "Sein und Schein" mit zauberhaften Masken und raffinierter Inszenierung von Licht und Schatten.

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Walter Sittler liest Dieter Hildebrandt "Ich bin immer noch da"

Samstag, 14. Januar 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

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Der Schauspieler Walter Sittler las 2014 im Alten E-Werk aus Dieter Hildebrandts Buch "Letzte Zugabe". Diese Lesung war im Grunde keine Lesung, sondern ein Kabarettabend vom Feinsten. Quer durch die Republik hat Walter Sittler, der sich schon immer auch dem Erbe Erich Kästners verpflichtet gefühlt hatte, mit seiner außergewöhnlich einfühlsamen und gleichzeitig zwerchfellerschütternden Darbietung der Pointen des Kästner-Bewunderers Dieter Hildebrandt Beifallsstürme und euphorische Kritiken en masse gesammelt. Und da die Hildebrandtschen Texte aus 60 Jahren nicht nur ein steter Quell der Freude, sondern geradezu verblüffend weitsichtig und von einer Zeitlosigkeit ohnegleichen sind, speziell bei der Charakterisierung des Homo Politicus, wird das Programm nun mit neuen Texten fortgesetzt, und zwar unter dem Titel: "Ich bin immer noch da". Was manche Rechtskonservative vielleicht als Drohung empfinden, ist in diesem Fall für alle anderen das Versprechen, dass Walter Sittler auch weiter die unbequemen Gedanken eines der größten Kabarettisten wachhalten und weiterleben lässt. Walter Sittler, der das Hörbuch "Letzte Zugabe" eingelesen hatte, ist ein langjähriger Bewunderer von Dieter Hildebrandt und einer der beliebtesten Fernseh-Schauspieler im deutschsprachigen Raum. Dieter Hildebrandt wiederum schätzte Walter Sittler nicht nur als vielseitigen und facettenreichen Schauspieler, sondern auch für sein politisches und soziales Engagement. Bei seinen Lesungen verleiht Walter Sittler den Gedankenblitzen Dieter Hildebrandts so viel Authentizität, dass der Meister da oben seine helle Freude daran hätte.

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Theater HERZeigen "Das Traumfresserchen"

Sonntag, 15. Januar 15 Uhr
Eintrittspreis 4 Euro
Für Zuschauer ab 4 Jahren

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In Schlummerland ist das Wichtigste für alle Leute, gut zu schlafen. Derjenige, der am Besten schlafen kann, ist der König. Nur Prinzessin Schlafittchen freut sich abends nicht aufs Bett. Sie fürchtet sich vor dem Einschlafen, weil sie nachts oft böse Träume hat. Ärzte und Doktoren aus dem ganzen Land können ihr nicht helfen. Bald weiß man es schon in ganz Schlummerland und man tuschelt hinter vorgehaltener Hand: "Es ist eine Schande! Die Prinzessin, - des Königs Tochter! - schläft nicht mehr!". Da schließlich macht sich der König selber auf eine Reise in die Welt hinaus, um ein Mittel gegen böse Träume zu finden. Doch niemand weiß Rat. Als er schon fast aufgeben will, trifft er das Traumfresserchen, das liebend gerne alle bösen Träume auffrisst und nur die guten übrig lässt.

Ein musikalisches Märchen nach dem Bilderbuch von Michael Ende. Hier entfaltet sich inmitten eines großen Himmelbetts ein traumhaftes Stück zum Eintauchen, Mitfühlen und Staunen. Tanz und Musik, Figuren- und Schattenspiel nehmen die Zuschauer mit in eine Geschichte, die von Angst, Mut, Zweifel, Hoffnung und Vertrauen erzählt. Und am Ende. kann wirklich JEDER gut schlafen!

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Konzert mit Addys Mercedes & Band "Extrana-Tour"

Samstag, 21. Januar 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

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Ein Konzert mit Addys Mercedes ist eine Reise zwischen Mond und Sonne, gestern und heute, Tiefe und Leichtigkeit. Wir freuen uns auf ihr zweites Gastspiel bei uns im Alten E-Werk. Die große Stimme Kubas, befreit die Musik ihrer Heimat von staubigen Klischees dicker Zigarren, singender Opas und leichter Mädchen und nimmt uns mit in eine Welt voller ausgelassener Fröhlichkeit und tiefer Melancholie. Ihr aktuelles Album "Extrana" thematisiert das Gefühl der Andersartigkeit: Warum bin ich Dir fremd?, fragt sie in dem Titelsong ihre deutsche Wahlheimat - wenn doch der Baum in deinem Garten, wie der Wein auf deinem Tisch aus der Ferne kommen. Wovor hast Du Angst? Und sie erzählt wie sie sich da Leben in Europa einrichtet, damit es mit Spontanität und einer Prise des kubanischen Pfeffers "Aji Cachucha" würzt. Schon in dem für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiertem Vorgängeralbum schuf sie mit der fiktiven "Locomotora a Cuba" eine Brücke in ihre Heimat. Das Kuba, das Addys Mercedes jung verlassen hat und nun ihr Schaffen in der Diaspora mit Verwunderung, Stolz und Neugierde verfolgt. Ein Abend mit Addys Mercedes ist aber vor allem eins: warmherzig und nahbar. Sie erzählt ergreifende Geschichten vom ereignisreichen Lebensweg, der sie aus einfachen Verhältnissen im ländlichen Kuba in renommierte Konzertsäle und zu Festivals mit Legenden wie Eric Clapton, Bob Geldorf und Ringo Starr geführt hat.Teil ihrer Familyband ist ihre 16jährige Tochter Lia, die seit fünf Jahren neben der Schule ein musikalisches Doppelleben zwischen klassischem Geigenstudium und Tourneen führt.

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Katharina Maschmeyer's KA MA Quartet
Special guest: Nippy Noya - percussion

Katharina Maschmeyer - tenor & soprano saxophone, bass clarinet
Nils Pollheide - electric guitar, acoustic guitar, e-bass
Philipp Rüttgers - keyboard, synthesizer, piano
Jens Otto - drums

Samstag, 28. Januar 20.30 Uhr
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Eintrittspreise: 22 €, ermäßigt 18 €

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Das KA MA Quartet hat sich mit dem erfrischend andersartigen groovigen Stilmix aus modern Jazz mit Funk- und Rockeinflüssen mittlerweile deutschlandweit einen Namen gemacht. Es ist vor allem die unberechenbare Mischung mit viel Luft für Improvisationen, den permanent mitschwingenden, funkig-rockigen Nuancen, überraschenden Wendungen und rhythmischen Verschiebungen, die in der Musik des Quartetts immer wieder aufs Neue begeistert.

Die Jazzexperten sind also voll des Lobes für Katharina Maschmeyer und ihr Quartett (KA MA Quartet - "eine der eindrucksvollsten Live-Bands des Landes"). Diese positiven Reaktionen kommen nicht von ungefähr, ist doch Maschmeyers "Jazz, der mit so viel ausgelassener Lust am Leben leichtfüßig auf der Demarkationslinie von improvisierter Musik und funkinfiziertem Rock tänzelt, heute immer noch ein absolutes Novum", wie das Jazzpodium urteilte. "Maschmeyer (...) ist eine ausdrucksstarke und auch lyrische Solistin, deren Spiel selbst bei unerwarteten Rhythmuswechseln keinen Augenblick ins Schwanken gerät. Nicht umsonst gilt die kraftvoll spielende Saxofonistin und Klarinettistin als eine der großen deutschen Jazzhoffnungen." - Olaf Maikopf im Jazz thing.

Als Gast für die Produktion konnte das Quartett den indonesischen Percussionisten Nippy Noya, einen der bekanntesten Conga-Spieler in Europa gewinnen. Nippy Noya hat bereits in den 70er Jahren den Sound des europäischen Jazz- Rock mitgestaltet und spielte mit Jazz-Legenden wie John McLaughlin, Stan Getz, Billy Cobham, Chaka Khan und Clark Terry.

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Rhythmik- & Percussion-Workshop mit Joe Koinzer

Sa. 11. Februar von 13 - 17 Uhr
in der Jugendmusikschule
In Zusammenarbeit mit der jms und der vhs
Die Kursgebühr beträgt 40 €, ermäßigt 35 €

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Dieser Workshop führt die bisherigen Kurse weiter, Neueinsteiger (Anfänger und Fortgeschrittene) sind herzlich willkommen! Das Programm richtet sich nach den Möglichkeiten der Teilnehmer. Sämtliche Instrumente (Conga, Tumba, Cajon, caxixi, recco-recco usw.) können wieder zur Verfügung gestellt werden. Bitte bei der Anmeldung angeben, ob eigene Instrumente vorhanden sind.

Nach seinem Musikstudium an der Musikhochschule Karlsruhe mit Abschlußexamen als Percussions- und Schlagzeuglehrer und anschließendem Studium an der Swiss Jazz School in Bern ist Joe Koinzer seit vielen Jahren erfolgreich als Musiker, Komponist und Dozent tätig.

Dieser Kurs, der eine Kooperationsveranstaltung von ODEON, vhs und Jugendmusikschule ist, findet in den Räumen der Jugendmusikschule, Friedrich-Ebert-Straße 2 in Göppingen statt.

Eine Anmeldung ist erforderlich: Tel. 07161/815959 oder bei der vhs.

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Kabarett mit Stefan Waghubinger "Außergewöhnliche Belastungen"

Samstag, 11. Februar 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 16 €

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Waghubinger sollte ein neues Kabarettprogramm schreiben, mit dem er endlich die Welt erklärt, aber er kam nicht dazu, weil er noch seine Steuererklärung fertig machen musste. Das ganze Jahr über Unsinn gemacht und jetzt muss er ihn auch noch versteuern. Also macht er sie auf der Bühne, diese Steuererklärung. Was nach eineinhalb Stunden dabei herauskommt, ist kein einziges ausgefülltes Formular, dafür ein tiefschwarzes, bissiges und trotzdem irgendwie liebevoller Blick auf den Sinn und Unsinn des Lebens. So treiben ihn die Kästchen in den grünen Bögen von der Erinnerung an seine erste Liebe und an seine erste Lüge bis zu apokalyptischen Visionen über das jüngste Gericht, das erstaunlicherweise einer Steuerprüfung gleicht, bis zur Angst vor dem einen weißen Kästchen, das immer irgendwann auftaucht und bei dem man nicht wissen wird was man hineinschreiben soll. Am Schluss bleibt nur eine Frage: Ist dieses Leben eine außergewöhnliche Belastung oder ist es außergewöhnlich schön?

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Ida Sand Trio "Young At Heart" - Ida sings Neil Young

Ida Sand - piano, vocals
Sven Lindvall - e-bass
Robert Mehmet Sinan Ikiz - drums

Samstag, 18. Februar 20.30 Uhr
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

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Die schwedische Jazz-Sängerin Ida Sand gehört mittlerweile zur ersten Garde der skandinavischen Jazz-Vokalistinnen.

Das Nachdenkliche, Schwermütige liegt im dunklen Timbre von Ida Sands Stimme, schon mit ihrem Debut "Meet me Around Midnight" sorgte die Schwedin 2007 für Begeisterung, weil sie sich vom mädchenhaften Pop-Jazz ihrer skandinavischen Kolleginnen Silje Nergaard oder Rigmor Gustafsson abhob. Mit Gospel und Soul setzte sie von Anfang an auf die schwarze Tradition einer Nina Simone oder Aretha Franklin und sah dagegen alles andere als blass aus.

Die 1977 als Ida Kristina Sandlund in Stockholm geborene Sängerin und Pianistin spielt im Titel ihres neuesten, insgesamt ihres vierten Albums »Young At Heart« auch mit Worten. Es liegt ihr am Herzen, den legendären Neil Young zu covern, und gleichzeitig präsentiert sie Musik, die im Herzen zeitlos jung ist. Mit ihrer dunklen, souligen Jazz-Stimme widmet sie sich Stücken, in denen sie die kanadische Mentalität Youngs und ihre eigene, schwedische repräsentiert sieht.

»Young At Heart« ist ein melancholisches, berührendes Album. Ida Sand erforscht ihre Sichtweise auf Young-Songs zu den Themen Trauer, Verlust und Liebe und erschafft so ein eigenes Werk. Bei der Auswahl waren vor allem die Texte ausschlaggebend, während sie bei der Musik ganz auf ihr improvisatorisches Talent vertraute.

Ida Sand wird die Musik ihrer neuen CD auch im Alten E-Werk in Göppingen präsentieren.

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Figuren Theater Phoenix "Freunde"

Sonntag, 19. Februar 15 Uhr
Eintrittspreis 4 Euro
Für Zuschauer ab 4 Jahren

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Am Morgen weckt Franz von Hahn den Bauernhof. Johnny Mauser und der dicke Waldemar helfen ihm dabei. Denn richtige Freunde helfen einander. Dann geht's los auf Spritztour. Auf ihrem Fahrrad radeln sie durch Mullewapp und jeder Tag bringt neue Abenteuer. Am Müllplatz geht's auf Schatzsuche und am Dorfteich beschliessen sie Seeräuber zu werden. Denn richtige Freunde beschliessen immer alles zusammen!

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A Cappella mit Unduzo "Und du so....?"

Samstag, 25. Februar 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 16 €

02-25-Unduzo-A- CAPPELLA

Seit Unduzo 2009 genau fünf Monate nach seiner Gründung den Nachwuchsvokalensemble Wettbewerb gewonnen hat, ist viel passiert: eine erste CD erscheint, es folgen Fernseh- und Radioauftritte und Konzertanfragen werden von Jahr zu Jahr mehr. Mittlerweile ist Unduzo fester Bestandteil der deutschen A-Cappella-Szene: Unduzo gewinnt den Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2016. Das Ensemble holt 2015 vier von sieben Preisen beim Kompositionswettbewerb für Vocal Bands und erhält zweimal Gold beim Internationalen A-Cappella-Wettbewerb Vokal total in Graz. In ihrem neuen Programm "Und du so...?" stellt zur Abwechslung einmal die Band die Fragen: "Wir haben genug von uns erzählt. Jetzt sind andere dran: das Publikum, Menschen, die wir getroffen haben, aber auch Tiere und Pflanzen kommen zu Wort." Die fünf studierten Musiker und Musikerin nehmen dabei wie immer kein Blatt vor den Mund. Pop, Rock, Disko, Latin Rhythmen, Reggae-Feeling gipfeln in wortgewaltigen Geschichten. Fünf einzelne Stimmen fügen sich zu einer ganzen Band mit zahlreichen instrumentalen Features. Bei Unduzo finden fünf Individualisten zusammen und nutzen die unterschiedlichen Facetten ihres Musikstudiums, um der A-Cappella-Szene einen eigenen Stempel aufzudrücken.

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Kabarett-Theater mit Ehnert vs. Ehnert "Zweikampfhasen"

Samstag, 04. März - 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 16 €

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Wohin man auch schaut. Überall nur noch Singles. One-Night-Stands und Lebensabschnittsgefährden. Hochzeiten kennen die meisten nur noch aus den Sissi-Filmen. Nur Jennifer und Michael Ehnert hinken diesem Zeitalter individueller Freiheit hinterher: Denn sie sind nicht nur miteinander verheiratet, sondern bis zu heutigen Tag auch einfach nicht in der Lage, sich voneinander scheiden zu lassen. Obwohl sie nun wirklich alles tun, um den anderen fix und fertig zu machen. In ihrer monogamen Beziehung sind Herr und Frau Ehnert das einzige überlebende Exemplar einer ausgestorbenen Spezies: Ein Ehepaar. Kein Wunder, dass die beiden von Kollegen und Nachbarn belächelt und von Freunden kopfschüttelnd bemitleidet werden. Als Ehepaar ist man einfach irgendwie "Retro", "old school" oder in anderer Hinsicht psychisch beschädigt. Und so vergeht keine Minute, in der den beiden nicht heftige Zweifel kommen an der Sinnhaftigkeit ihrer unmodernen Lebensform. Könnte das Leben ohne den anderen nicht viel rasanter, lustiger, befriedigender sein? In ihrem ersten Programm "Küss langsam" haben Jennifer und Michael Ehnert mehr als 250 Mal versucht, sich scheiden zu lassen - was bis heute nicht geklappt hat. Mit "Zweikampfhasen" starten sie nun in die nächste Runde ihrer Beziehungsschlacht.

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Gerald Ettwein "Herr Wunderle räumt auf"

Sonntag, 12. März 15 Uhr
Eintrittspreis 4 Euro
Für Zuschauer ab 4 Jahren

03-12-Gerald-Ettwein-KINDERTHEATER

Bei Herrn Wunderle zuhause sieht's aus wie’d Sau! Heute hat er eigentlich überhaupt keine Zeit für die Kinder! Er muss dringend aufräumen! Schon allein deshalb, weil er sein rotes Kügele nicht mehr findet. Dafür findet er alle möglichen alten Sachen, von denen er gar nicht mehr gewusst hat, dass er sie hat (das ist dann wieder das Gute am Aufräumen).

Und bei einem Herrn Wunderle darf man besonders ges

Gerald Ettwein spielt mit schwäbischer Pfiffigkeit in einer Mischung aus Erzähltheater, Clownerie und Zaubershow. Kindertheater mit Musik, Magie und Äktsch’n.

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Kabarett mit Christoph Sieber "Hoffnungslos optimistisch"

Samstag, 18. März 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 22 €, ermäßigt 18 €

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Christoph Sieber ist der Preisträger 2015 des deutschen Kleinkunstpreises in der Sparte Kabarett, der als die bedeutendste Auszeichnung im deutschsprachigen Raum gilt. Der gebürtige Schwabe präsentiert mit "Hoffnungslos optimistisch" sein fünftes Soloprogramm und führt vor, wie Kabarett heute begeistern kann. Er fokussiert sich dabei längst nicht mehr auf die Marionetten des Berliner Puppentheaters, sondern viel mehr auf die Strippenzieher und Lobbyisten im Hintergrund. Mit großer Leidenschaft und einer gehörigen Portion Empörung spielt hier einer gegen die bestehenden Zustände an. Siebers Texte sind gereift und man spürt in jeder Minute, dass die Pointen kein Selbstzweck sind, sondern es ihm darum geht, etwas zu erzählen und darzustellen, was er sehr genau beobachtet und analysiert hat. Durch seine einzigartige Bandbreite von stilistischen und inhaltlichen Finessen gelingt es ihm scheinbar mühelos, das Publikum mitzureißen und immer wieder zu überraschen. Das Leben ist eine Zumutung. Aber mit Christoph Sieber lässt sich diese Zumutung einfach leichter ertragen.

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Kulturcafe
Lesung mit Musik "Der Horla"

Caroline Keufen - Schauspiel
Ute Völker - Akkordeon
Wasiliki Noulesa - Videobühne

Sonntag, 19. März, 17 Uhr
Eintrittspreise: 15 €, ermäßigt 12 €
In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat

03-19-Caroline-Keufen-KULTURCAFE

Ein Videomusiktheater nach der fantastischen Novelle von Guy de Maupassant. Ein poetischer Thriller über einen Milch trinkenden Vampir, die Kartografie der Seele und andere Versuche des Unsichtbaren habhaft zu werden.

Caroline Keufen ist 1969 geboren und in Göppingen aufgewachsen. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie an der Theaterakademie in Ulm. Seit 1995 ist sie in Wuppertal als freie Schauspielerin in den Bereichen Theater, Event, Literatur, Musik, Tanz, Kunst und Video tätig.

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Musikkabarett mit Michael Krebs "Jubiläumskonzert"

Samstag, 25. März 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 18 €

03-25-Michael-Krebs-MUSIKKABARETT

Eine Stimme, 10 Finger, 88 Tasten, 22 Kleinkunstpreise und 11 Jahre Rock’n’Roll-Kabarett - Michael Krebs hält die Zeit für gekommen, all diese Jubiläen mal so richtig abzufeiern. Mit seinen besten Songs, seinen absurdesten Geschichten und natürlich auch mit neuen Liedern. Das wird ernsthaft lustig und "auf höchstem Niveau musikalisch und grandios unterhaltend" (Thüringer Allgemeine). Das Jubiläumskonzert zeichnet nach, wie sich der Musiker und Sprachkünstler schlagfertig und politisch unkorrekt von unten - Neu-Kupfer, Schwaben - nach oben - Berlin, voller Schwaben - gearbeitet hat. Er schafft es immer wieder, zusammenwachsen zu lassen, was nicht zusammengehört: Jazz und Metal, Sex und Politik oder Feministinnen und Gangsta-Rapper. Eine musikweltumspannende Show ohne festen Ablauf und nach Lust und Laune des feierwütigen Gastgebers. Hat sich doch Krebs seit jeher immer wieder neu erfunden: Was mit reimverspielten Alltagsbeobachtungen begann, ist über die Jahre zu einer unverwechselbaren Mischung geworden, die Erwartungshaltungen und Schubladen eine lange Nase dreht. Der studierte Jazzmusiker wirbelt durch sämtliche musikalischen Genres, spielt auch mal mit Streichquartett und Metal-Band und pendelt thematisch zwischen Gesellschaftskritik und Nonsens. Ein Abend voller Witz, Improvisation und hemmungsloser Spielfreude. Und ein Plädoyer für einen weiten Blick statt formatierter Zielgruppenbefriedigung.

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Kabarett mit Frederic Hormuth "Halt die Klappe - wir müssen reden!"

Samstag, 01. April 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 16 €

04-01-Frederic-Hormuth-KABARETT

Frederic Hormuth, Träger des Passauer Scharfrichterbeils, redet Klartext. Und wenn er dabei mal lauter werden muss, liegt das nicht an ihm, sondern an diesen Zeiten, in denen jede Menge Leute durcheinander schreien, denen man mal ordentlich den Marsch blasen möchte. Reichsbürger, die keine Steuern zahlen wollen, weil die BRD nicht existiert. Abendlandretter, die Angst haben, demnächst auf ihrem Lottoschein statt Kreuzen nur noch kleine Halbmonde machen zu dürfen. Politiker, die Freihandelsabkommen durchdrücken, damit wir nach der WC-Ente endlich auch das Chlorhühnchen bekommen. Und eingefleischte Veganer, die neuerdings Vegetarier gefressen haben. Die, und noch mehr, packt Hormuth am Schlafittchen und schüttelt sie durch, bis man über sie lachen kann. Er serviert knackige Pointen in den Geschmacksrichtungen "bitter" und "süßsauer". Zwischendurch haut Frederic Hormuth abwechselnd in die Tasten oder auf den Buzzer. Letzteres, um mit seinem akustischen Notaus-Brummer für Ruhe zu sorgen. Und Ersteres, um mit seinen schmissigen Song-Ohrwürmern gleich wieder einzuheizen.

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Ulf & Eric Wakenius

Ulf Wakenius - guitar
Eric Wakenius - guitar, vocals

Freitag, 7. April 20.30 Uhr
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

04-07-Ulf-und-Eric-Wakenius-JAZZ

Dass er atemberaubend schnell und virtuos spielen kann, und das in allen möglichen Stilen, braucht der in Halmstad/Schweden geborene Gitarrist Ulf Wakenius niemandem mehr zu beweisen. Die Liste derer, mit denen er gearbeitet hat, liest sich wie ein Jazzlexikon: von Niels-Henning Orsted Pedersen, Ray Brown und Herbie Hancock, Jack DeJohnette bis Steve Coleman, Randy Brecker, Pat Metheny oder Milt Jackson.

So liest sich die Vita von Ulf Wakenius in den schillerndsten Farben. Von 1997 bis 2007 besetzte das "Swedisch Guitar Genius" (Downbeat) die vielleicht prestigeträchtigste Stelle, die im Jazz zu haben war: als Gitarrist im Oscar Petersen Quartet. Zwei Duo-Alben mit Ray Brown, der anderen großen Bass-Ikone, führten gar die amerikanischen Jazz-Charts an. Eine Erfolgsgeschichte, an die Wakenius künstlerisch nahtlos anknüpft, seit er 2005 exklusiver ACT-Künstler wurde. Auf der einen Seite ist Wakenius einer der größten Virtuosen der Jazzgitarre, auf der anderen ein unerhört reduzierter und lyrischer Schöpfer sanfter und süßer oder gar bittersüßer Klänge.

Eine ebenso harmonische wie kontrastreiche Verbindung geht Ulf Wakenius nun mit seinem Sohn Eric Wakenius ein, der wegen seiner einzigartigen Spielweise als ein aufgehender Stern der Gitarrenszene beschrieben wird. Kein geringerer als John Scofield bezeichnete ihn jüngst schlichtweg als "unglaublich!"

Die Musik des neu gegründeten Vater-Sohn-Duos vereint Jazzelemente, Klänge aus dem Nahen Osten und Americana-Sounds in originellen Kompositionen. Im Alten E-Werk werden die beiden Songs vom neuesten Album "Momento Magico" (ACT) vorstellen, die allesamt geprägt sind von magischen Momenten des Lebens. Ergänzt werden die hochvirtuosen Gitarrenstücke von Erics außergewöhnlicher Gesangsstimme, die dem Gesamtkunstwerk zusätzlich eine ganz neue und individuelle Note verleiht.

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Literarisches Kabarett mit Marcus Jeroch "Seh Quenzen"

Samstag, 29. April 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 20 €, ermäßigt 16 €

04-29-Marcus-Jeroch-LIT.KABARETT

Ein wenig schaut er aus wie ein dürrer Einstein, dem die Gedanken aus den Haaren stauben. Den Körper verschraubt in Schachtelsätzen, die Gliedmaßen in Rage, so tobt er mit Worten, grotesk und wild, als habe ihn die Muse einmal zu viel geküsst. Er wirbelt über die Bühne, wirft mit Worten und Bällen um sich, tauscht ihre Sinne, verstellt das Sagen, spielt mit Sprache wie ein Kind mit Spinnenbeinen. Marcus Jeroch deutscht anders. Er taucht ein in Sprache, bis zu Wahn und Tiefenrausch, dann plötzlich hockt er am Gestade der Worte, spielt mit ihrer Oberfläche, und doch - es plätschert Sinn. Er bietet ein Vergnügen der Querdenkerei, voll Nonsens und feinstens versteckter Philosophie. Da gibt es eine Menge zu hören, zu schauen und zu entdecken. Wobei nicht sicher ist, ob alle das gleiche verstehen. Egal. Es lebe der Unterschied! Und den gibt es reichlich bei Marcus Jeroch, durch die Vielfalt seiner Texte, den Reichtum seiner mal artistisch, mal ganz auf das Wort bedachten Darbietung. Den Fundus seiner Worte findet er bei Jandl und Charms und reichlich beim Wowoeten Friedhelm Kändler. Ob Buchstabenjonglage, Travestie des Worts, Artistik des Klangs - Marcus Jeroch bringt Sprache auf die Bühne, gibt ihr Kleid und Ton.

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AGORA-Theater, St.Vith, spielt "Die Kreuzritter"

Samstag, 6. Mai 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 22 €, ermäßigt 18 €
In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat

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Das AGORA-Theater der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens aus St.Vith war in der Vergangenheit über viele Jahre regelmäßiger Gast bei den Göppinger Theatertagen und bei ODEON. Die Inszenierungen des allzu früh verstorbenen Theaterleiters und Regisseurs Marcel Cremer sind unvergessene, eindrucksvolle Erlebnisse. Nach langjähriger Unterbrechung gastiert nun das AGORA-Theater endlich wieder in Göppingen. Gezeigt wird das Stück "Die Kreuzritter", das noch unter der Regie von Marcel Cremer entstand. Mit "Die Kreuzritter" schaffte Marcel Cremer ein zeitlos relevantes Stück von konzentrierter, berührender Tragik und Komik, das gleichsam ein Plädoyer ist für Mitgefühl und Menschlichkeit. Komik und Entsetzen reichen sich während des gesamten Stückes ununterbrochen die Hand. Diese Wirkungskraft ist vor allem der enormen Bühnenpräsenz der Darsteller geschuldet. Mit vollem Einsatz führen sie durch das Leben der Kriegsüberlebenden und deren alltäglichen Kampf. Doch irgendwann werden sie so weit sein, dass der eingeflößte Glaube stärker ist als ihr Trauma. Und sie werden bereit sein, bereit für einen neuen Kreuzzug. Ein Thema, das auch heute nicht an Brisanz verloren hat. Das Stück wurde mit dem Preis der Kulturministerin der "Fédération Wallonie-Bruxelles" sowie dem Hauptpreis der belgischen Presse "Coup de foudre" ("Liebe auf den ersten Blick") auf dem Festival "Rencontres Théatre Jeune Public" ausgezeichnet und zum Theaterfestival in Avignon eingeladen. Natürlich wird das Stück in deutscher Sprache aufgeführt.

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Kabarett mit Christian Springer "Trotzdem!"

Samstag, 13. Mai 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 22 €, ermäßigt 18 €

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Die Welt ist schlimm. Aber die Antwort von Christian Springer darauf lautet: Trotzdem! Der Name seines Programms ist nicht nur die Überschrift für einen Kabarettabend. "Trotzdem!" heißt weitermachen, nicht aufgeben, und sich nicht den Schneid abkaufen lassen. Aber keine Angst, es ist kein Coaching-Seminar, sondern politisches Kabarett. Ein Mann zeigt Haltung und haut auf unsere Feigheiten drauf. Denn Christian Springer geht's ums Ganze. Und dafür kämpft er, bis seine Ohren glühen. Auf der Bühne steht ein satirischer Mutmacher, der leichtfüßig Sinn und Unsinn zu skurrilen politischen Kabarett-Geschichten verknüpft, in denen mehr als ein Körnchen Wahrheit steckt. Im echten Leben hat er seine Leidenschaft zur Mission gemacht, und versucht den Flüchtlingen im Nachen Osten mit seinem gemeinnützigen Verein Orienthelfer e.V. ein erträglicheres Leben zu schaffen. In seinem Leben als Kabarettist gräbt er sich tief in die Themen ein. Und wenn es ihm zuviel wird, schreibt er dem bayerischen Ministerpräsidenten gleich einen Brief. Achtzig Seiten lang, das Motto: Landesvater, cool down. Dieser Münchner Kabarettist lehnt sich auf gegen die lähmende Ohnmacht.

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A Cappella mit Delta Q "Wann, wenn nicht wir!"

Freitag, 19. Mai 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

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Delta Q aus Berlin singt A Cappella. Mit vier Stimmen. Ohne wenn und aber. Zu Gast und besungen im neuen Programm der Berliner Vokalband: Wir. Alltagshelden, digitale Cowboys, Vollblutvisionäre. Jenseits der Schokoladenseite auch mal Teilzeitnörgler, Wohlstandsgesellschaft, Beziehungsneurotiker. Das ganze Paket. Nebenbei entwickeln die charmanten Sänger das A-Cappella-Genre weiter: Mit deutschen Volksliedern. "Auf einem Baum ein Kuckuck" zum Beispiel. Reloaded. Ethno trifft Trip Hop. Das Ganze mal laut, mal puristisch unplugged, intelligent getextet und witzig choreografiert, mit überraschenden Cover-Arrangements und Eigenkompositionen mit Ohrwurm-Qualitäten. Alles was es dafür braucht sind vier Mikrofone und die Stimmen von Sebastian Hengst, Thorsten Engels, Martin Lorenz und Thomas Weigel. Die ziehen alle Stimmregister. Klingen mal nach Singer Songwriter, mal nach Minimal Music, mal nach Indie-Drumset. Delta Q lässt schon mal den Boden vibrieren und eine wohlige Gänsehaut aufkommen. Das Quartett hat viele Preise gewonnen, u.a. den A-Cappella-Award in Leipzig, den MDR Sonderpreis und den Publikumspreis beim vokal.total in Graz.

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Aktualisiert am 06.12.2016

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