Aktuelles Programm im ODEON

Bitte wichtigen Hinweis zur Kartenreservierung beachten


Kabarett mit Hagen Rether "LIEBE"

Samstag, 17. September 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

09-17-Hagen-Rether-KABARETT

Das 1. Halbjahr unseres Jubiläumsprogramms "30 Jahre ODEON" eröffnete unser ODEON-Mitglied HG Butzko, das 2. Halbjahr eröffnet unser ODEON-Mitglied Hagen Rether mit seinem Programm "LIEBE". LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden - und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Sichtbar wird jedoch die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt. Die Welt wird immer komplizierter, das Geflecht aus politschen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten zunehmend undurchsichtig: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher und Marionetten, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen, versucht den oft absichtsvoll verborgenen Nutzen von Klischees und Drohkulissen aufzudecken und so genannte Sensationen als mediale Ablenkungsmanöver zu enttarnen. Während er die Fäden entwirrt und sich wieder darin verstrickt, unermüdlich ordnet und vermeintlich Wohlsortiertes umwirft, erscheint dahinter die Eitelkeit der (Ohn-)Mächtigen und hinter eitlen Politikergefechten der Lobbyismus - Verkäufer und Verkaufte erkennen sich für einen kurzen Moment im Spiegel. Es wäre zum Verzweifeln, wenn die Protagonisten nicht so lächerlich wären..... und Hagen Rether weint und lacht. Und singt. Sein bis zu dreistündiges!!, ständig mutierendes Programm infiziert das Publikum mit gleich zwei gefährlichen Viren: der Unzufriedenheit mit einfachen Erklärungen und der Erkenntnis, dass nicht nur "die da oben", sonder wir alle die Protagonisten dieses Spiels sind.

zurück zur Übersicht


A Cappella Power mit VIVA VOCE "EGO" - MITGLIEDERFEST

Freitag, 23. September 20.30 Uhr

09-23-24-Viva-Voce-A-CAPPELLA

30 Jahre ehrenamtliches Engagement in Sachen Kultur sind ein schöner Anlass, um wieder einmal zusammen mit Mitgliedern und Unterstützern einen Abend im Alten E-Werk zu verbringen. Aus diesem Grund haben wir die wunderbare A Cappella Formation VIVA VOCE mit ihrem aktuellen Programm "EGO" gleich für zwei Tage nach Göppingen eingeladen. Am Freitag wird VIVA VOCE im Rahmen unseres Mitgliederfestes auftreten und am Samstag für all diejenigen, die nicht Mitglied bei ODEON sind, aber auch einen mitreißenden Abend erleben wollen.
VIVA VOCE, die Pop Stars der A Cappella Szene, zeigen mit EGO eine energiegeladene Bühnenshow der Extraklasse. Modern, mitreißend und ganz ohne Instrumente. Originell, witzig, selbstironisch, charmant und hochmusikalisch präsentiert das Ausnahme-Ensemble im typischen, selbst kreierten Vox-Pop-Sound jede Menge eigener Titel. Gespickt mit einigen kraft- und humorvoll inszenierten Cover-Songs beweist die Band, dass sie wahre Meister der beeindruckenden Bühnenperformance sind. In der über 15-jährigen Bandgeschichte hat VIVA VOCE schon so ziemlich alles ausprobiert, was musikalisch ohne Instrumente möglich ist. Es sind die gekonnt arrangierten Songs aus eigenen Feder, die zeigen, dass VIVA VOCE auch Tiefgang und Langzeitwirkung kann. Zeitkritik wird mit klugen Texten wohldosiert verpackt. Es geht um Selbstwertgefühl, Egoismen, Veränderung und Gemeinsamkeit. Zuhören, Lachen, Nachdenken, Staunen, Mitmachen und Abschalten. Das alles ist EGO von VIVA VOCE.

zurück zur Übersicht


A Cappella Power mit VIVA VOCE "EGO"

Samstag, 24. September 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 22 €, ermäßigt 18 €

09-23-24-Viva-Voce-A-CAPPELLA

30 Jahre ehrenamtliches Engagement in Sachen Kultur sind ein schöner Anlass, um wieder einmal zusammen mit Mitgliedern und Unterstützern einen Abend im Alten E-Werk zu verbringen. Aus diesem Grund haben wir die wunderbare A Cappella Formation VIVA VOCE mit ihrem aktuellen Programm "EGO" gleich für zwei Tage nach Göppingen eingeladen. Am Freitag wird VIVA VOCE im Rahmen unseres Mitgliederfestes auftreten und am Samstag für all diejenigen, die nicht Mitglied bei ODEON sind, aber auch einen mitreißenden Abend erleben wollen.
VIVA VOCE, die Pop Stars der A Cappella Szene, zeigen mit EGO eine energiegeladene Bühnenshow der Extraklasse. Modern, mitreißend und ganz ohne Instrumente. Originell, witzig, selbstironisch, charmant und hochmusikalisch präsentiert das Ausnahme-Ensemble im typischen, selbst kreierten Vox-Pop-Sound jede Menge eigener Titel. Gespickt mit einigen kraft- und humorvoll inszenierten Cover-Songs beweist die Band, dass sie wahre Meister der beeindruckenden Bühnenperformance sind. In der über 15-jährigen Bandgeschichte hat VIVA VOCE schon so ziemlich alles ausprobiert, was musikalisch ohne Instrumente möglich ist. Es sind die gekonnt arrangierten Songs aus eigenen Feder, die zeigen, dass VIVA VOCE auch Tiefgang und Langzeitwirkung kann. Zeitkritik wird mit klugen Texten wohldosiert verpackt. Es geht um Selbstwertgefühl, Egoismen, Veränderung und Gemeinsamkeit. Zuhören, Lachen, Nachdenken, Staunen, Mitmachen und Abschalten. Das alles ist EGO von VIVA VOCE.

zurück zur Übersicht


Lesung mit Franz Hohler
"Franz Hohler spaziert durch sein Gesamtwerk"

Freitag, 30. September 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 16 €, ermäßigt 12 €

09-30-Franz-Hohler_LESUNG

Franz Hohler war in den vergangenen dreißig Jahren mehr als ein Mal zu Gast im Alten E-Werk bei ODEON, und wir freuen uns sehr, dass er in unserem Jubiläumsjahr nochmals für uns von Zürich nach Göppingen reist. Es wird einer seiner wenigen Auftritte in Deutschland sein. An diesem Abend führt er uns durch sein reichhaltiges literarisches Gesamtwerk. In seinen Geschichten löst sich die Wirklichkeit unmerklich auf und macht Ereignissen Platz, die sich unserer kühlen Logik entziehen. Mit ungewöhnlich wachem Blick für beunruhigende Details erzählt er von der Brüchigkeit und der Tragikomik unseres Alltags, aber auch von seiner Poesie. Ein heiterer Abend mit einem hintergründigen Kritiker steht bevor, ein ebenso fröhlicher wie nachdenklicher Spaziergang durch unsere Zeit. Franz Hohlers Werk umfasst Kabarettprogramme, Theaterstücke, Film- und Fernsehproduktionen, Kinder- und Jugendbücher, Kurzgeschichten und Romane. Er wurde u.a. mit dem Hans-Sachs-Preis der Stadt Nürnberg, dem Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett, dem Gesamtwerkpreis der Schweizerischen Schillerstiftung, dem Schweizerischen Jugendbuchpreis, dem Salzburger Stier und dem Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz zum Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet. Franz Hohler arbeitete mit Hanns Dieter Hüsch zusammen und war Autor und Produzent für Emil Steinberger. Charakteristisch für Hohlers Werk ist der Wechsel zwischen politischem Engagement und reiner Fabulierlust.

zurück zur Übersicht


Konzert mit Etta Scollo & Susanne Paul
"Tempo al tempo - Scollo con Cello"

Samstag, 01. Oktober 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 22 €, ermäßigt 18 €
Im Rahmen der Interkulturellen Wochen

10-01-Etta-Scollo-LIEDER

In der Duo-Formation "Scollo con Cello" verbinden die italienische Sängerin und Gitarristin Etta Scollo und die virtuose Cellistin Susanne Paul, schmelzende Liebessehnsucht mit absurder Alltagskomik, funkelnden Witz mit tiefer Melancholie, poetische Nachdenklichkeit mit ausgelassener Spielfreude. Das neue Programm zum aktuellen Album "Tempo al tempo" ist eine Liederreise durch Gefühls- und Klangwelten und gleichsam eine Reise durch die Zeit. Zwei Stimmen: eine aus der vibrierenden Kehle der italienischen Sängerin Etta Scollo, die andere aus dem warm-virtuosen Holzinstrument von Susanne Paul. Zwei Stimmen, die sich ergänzen, begleiten, im musikalischen Dialog miteinander wandern. Die neue Dimension der gesungenen "Scollo Geschichten" verführt das Publikum in eine surreale Welt, in der die Gitarre sich in eine Trommel verwandelt und das Cello sich als Gitarre verkleidet. Die schönste weibliche Stimme Siziliens erzählt in charmantem Deutsch und singt auf italienisch von der Zeit, von sich selbst, von Glück und Unglück, spielt mit dem Publikum, ihrer Stimme und verschiedenen Instrumenten. Zwei Frauen verweben in einem faszinierenden Spiel zwischen "Schein und Sein" ihre ganz eigenen "Stimmen". Ein musikalischer Pas de deux: weiblich und lakonisch, intim und orchestral.

zurück zur Übersicht


Kindertheater mit Cargo Theater "Bakari und der Wind"

Sonntag, 2. Oktober 15 Uhr
Eintrittspreis 4 Euro

Für Zuschauer ab 5 Jahren

10-02-Cargo-Theater-KINDERTHEATER

Bakari, ein neugieriger und wissbegieriger Junge wohnt in einem kleinen Dorf in Westafrika. Obwohl seine Eltern es sich nicht mehr leisten können ihn zur Schule zu schicken, baut er, angetrieben von seinem Forschertrieb sein eigenes Windrad aus Metallschrott, alten Fahrradrahmen etc. Er will damit Strom erzeugen für die Bewässerung der Felder, die nach dem Ausbleiben der Regenzeit verdorren. Die Umsetzung seiner Idee ändert das Leben des ganzen Dorfes. - Jeder von uns kann auf seine Weise die Welt verändern! In einer Mischung aus Erzähl-, Figuren- und Schattentheater schlüpfen Margot Wierer und Momo Ekissi vom Cargo Theater in Freiburg in unterschiedliche Rollen und erzählen eine Episodengeschichte zwischen Tradition und Moderne.

zurück zur Übersicht


Tord Gustavsen Trio

Tord Gustavsen - piano
Simin Tander - vocals
Jarle Vespestad - drums

Freitag, 7. Oktober 2016, 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat

10-07-Tord-Gustavsen-JAZZ

Der norwegische Pianist Tord Gustavsen gilt in der Jazzszene seines Heimatlandes als einer der aktivsten und einflussreichsten Musiker der vergangenen Jahre. Außerhalb Norwegens wurde er zunächst vor allem durch seine Arbeit mit der Sängerin Silje Nergaard einem breiteren Publikum bekannt. Tord Gustavsen verbindet wie kein anderer die Geschichte des Jazz mit tiefen Wurzeln im Gospel und Blues mit den für uns so typischen Klängen seiner norwegischen Heimat, die voller Wehmut und Besinnlichkeit sind. Seine musikalische Akribie gilt der intensiven Melodie. Der sensible Pianist hat auf mittlerweile sechs CD-Veröffentlichungen unter seinem Namen eine eigene musikalische Sprache gefunden: lyrisch, hymnisch, leise und perfekt ausbalanciert, voll poetischer Tiefe - ein fast sakraler Jazz. Die Schönheit seiner Kompositionen ist ein bis in die feinsten Nuancen stimmiges Destillat all seiner musikalischen Einflüsse und Kollaborationen.

Nun haben sich Tord Gustavsen und sein langjähriger Weggefährte Jarle Vespestad am Schlagzeug mit der deutsch-afghanischen Künstlerin Simin Tander zu einem neuen Trio-Projekt formiert und unter dem Titel "What Was Said" ein Album aufgenommen. Die in Köln lebende Sängerin studierte Jazzgesang und gilt heute zu Recht als aufgehender Stern am europäischen Jazz- und Weltmusikhimmel.

Tord Gustavsen verlässt auf "What Was Said" zum ersten Mal seine Komfortzone und erweitert diese durch subtile Samples und Live-Synthesizersounds zu teils tief elektronischen Klanglandschaften, trotzdem bleibt das akustische Klavier im Zentrum. Dazu kommt die warme lebhafte Stimme der begnadeten Jazz-Vokalistin Simin Tander, die diesem Spiel eine neue körperliche Qualität verleiht. Die Musik des Trios klingt nach Erfüllung und Wehmut, Innehalten und Aufbruch.

zurück zur Übersicht


Rhythmik- & Percussion-Workshop mit Joe Koinzer

So. 9. Oktober von 10 - 14 Uhr
in der Jugendmusikschule
In Zusammenarbeit mit der jms und der vhs
Die Kursgebühr beträgt 40 €, ermäßigt 35 €

10-09-Joe-Koinzer-WORKSHOP

Dieser Workshop führt die bisherigen Kurse weiter, Neueinsteiger (Anfänger und Fortgeschrittene) sind herzlich willkommen! Das Programm richtet sich nach den Möglichkeiten der Teilnehmer. Sämtliche Instrumente (Conga, Tumba, Cajon, caxixi, recco-recco usw.) können wieder zur Verfügung gestellt werden. Bitte bei der Anmeldung angeben, ob eigene Instrumente vorhanden sind.
Nach seinem Musikstudium an der Musikhochschule Karlsruhe mit Abschlußexamen als Percussions- und Schlagzeuglehrer und anschließendem Studium an der Swiss Jazz School in Bern ist Joe Koinzer seit vielen Jahren erfolgreich als Musiker, Komponist und Dozent tätig.
Dieser Kurs, der eine Kooperationsveranstaltung von ODEON, vhs und Jugendmusikschule ist, findet in den Räumen der Jugendmusikschule, Friedrich-Ebert-Straße 2 in Göppingen statt.
Eine Anmeldung ist erforderlich: Tel. 07161/815959 oder bei der vhs.

zurück zur Übersicht


Konzert mit Georg Ringsgwandl & Band
"WOANDERS. Saubere Musik und dreckige Geschichten"

Samstag, 15. Oktober 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 25 €, ermäßigt 21 €

10-15-Georg-Ringsgwandl-KONZERT

Die Freude ist groß, dass Georg Ringsgwandl unser Jubiläumsprogramm "30 Jahre ODEON" bereichert. Und so stellt er sein brandneues Programm vor: Der Alltag ist ein geschmackvolles Großraumbüro, das deine Nerven ruiniert. Die Katastrophen schauen beim Fenster herein und hinter jedem Bildschirm lauert der Burnout. Dann hörst du Musik, jemand erzählt eine gute Geschichte, und du bist Woanders. Das ist immer das Unglaubliche an einem gelungenen Konzert: es trägt dich in eine andere Welt. Also, was braucht es, damit dein Helikopter abhebt? Amtliche Songs, ein paar verreckte Geschichten und Musiker, die das alles zum Klingen bringen. Die Musik dieses Mal mit feinen, leisen Stellen, wo nötig aber auch mit deftigem Schub. Da gibt es alte Reißer zu hören und frisches Gewächs vom neuen Album. Songs von der Disco-Ekstase bis zur Beerdigung und teure Choreographien vom krummen Gestell. Man könnte auch sagen: Ein krimineller Musikantenstadtl. Ein Raubzug durch dreißig Jahre musikalischer Missetaten mit Georg Ringsgwandl als Hauptverdächtigen in Komplizenschaft mit drei kriminell guten Musikern.

Auf der Bühne:
Georg Ringsgwandl: Gesang, aufregende Bewegungen, Gitarre, Zither, Klavier,
Daniel Stelter (git, mandoline): Einer der paar besten Gitarristen des deutschsprachigen Raums. Spielt mit Xavier Naidoo, Till Brönner, Berliner Philharmoniker, NDR-Bigband u.a.,
Christian Diener (E- und Kontrabass): Studium an der Musikhochschule München und Berklee College of Music, Boston/USA. Spielt mit Wolfgang Haffner, Thilo Wolf, RIAS Big Band, Billy Cobham, Pee Wee Ellis, No Angels, Max Herre, Fourplay-Gitarrist Chuck Loeb, Chuck Leavell (Musical Director Rolling Stones). Dozent Musikhochschule Nürnberg,
Tommy Baldu (drums, perc): Spielt mit Six Was Nine, Xavier Naidoo, Söhne Mannheims, André Heller, Laith Al Deen, Rebekka Bakken, Gaby Moreno, Herwig Mitteregger, Kosho, Studnitzky, Jazzanova, Emiliana Torrini u.a.

zurück zur Übersicht


Theater Lindenhof Melchingen spielt "Emmas Glück"

Nach dem Roman von Claudia Schreiber in einer musikalischen Bühnenfassung von Heiner Kondschak

Samstag, 22. Oktober, 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 24 €, ermäßigt 20 €

in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat

10-22-Theater-Lindenhof-THEATER

Der erfolgreiche Roman von Claudia Schreiber, der auch fürs Kino verfilmt wurde, ist Drama und modernes Märchen, Krimi und wundervoll skurrile Liebesgeschichte in einem. Manchmal drastisch-derb und gleichzeitig sehr einfühlsam, saukomisch und ohne Scheu vor den großen Themen. Eine Geschichte, die von der Suche nach dem Glück angetrieben ist, vom Sterben handelt und die unbändige Lust auf Leben erzählt: Auf einem abgelegenen, hoffnungslos verschuldeten Bauernhof lebt die burschikose und eigenwillige Emma. Mit ihren Schweinen, die sie in ganz eigener Manier selbst schlachtet, hat sie sich auf dem Hof eingerichtet und behauptet sich gegen die Anfeindungen der Außenwelt mit Pragmatismus und Selbständigkeit. Dennoch träumt sie von einem anderen, von einem erfüllten Leben. "Lieber Gott mach mich reich und glücklich", lautet ihr tägliches Gebet. Mit großem Knall wird eines Nachts beides Wirklichkeit. Der sterbenskranke Max will sich seinen letzten Wunsch erfüllen, fliegt aber auf seiner Flucht mit gestohlenem Geld und geklautem Auto aus der Kurve und landet direkt auf dem bäuerlichen Anwesen. Auf einen Schlag hat Emma nun eine Plastiktüte voller Geldscheine in Händen und einen Mann im Bett. Ihr herbei gebetenes Glück bleibt aber nicht ungestört, der bestohlene Autohändler sucht Geld und Wagen und auch der schon lange vergebens um Emma werbende Ortspolizist geht den Unfallspuren nach. Es spielen: Berthold Biesinger, Heiner Kondschak, Oliver Moumouris, Gerd Plankenhorn und Linda Schepp, Regie führte Heiner Kondschak.

zurück zur Übersicht


Konzert mit dem Frauen Terzett Dreist
"Natürlich Dreist"

Sonntag, 23. Oktober, 17 Uhr
Eintritt:spreise: 18 €, ermäßigt 15 €

10-23-Konzert-Dreist-KULTURCAFE

"Natürlich Dreist"! Drei Frauen, drei Stimmen: Seit fast 20 Jahren singen sie gemeinsam ihr jazzig grooviges Repertoire. Ulrike Haas (Sopran), Dorothe Faupel (Alt), Birgit Richter (Mezzosopran). Zusammengefunden hat Dreist beim Singen im Chor und seitdem hat sich das Frauen-Terzett mit wechselnder instrumentaler Begleitung einen Namen gemacht.
Für "Natürlich Dreist" haben sich die Sängerinnen mit Martin Schrack (Piano), Hansi Schuller (Bass) und Werner Acker (Gitarre), bekannte Größen der überregionalen Jazzszene mit ins Boot geholt. Martin Schrack ist Professor für Jazzpiano an der Musikhochschule Nürnberg, Werner Acker Dozent für Gitarre an der Musikhochschule Stuttgart und Hansi Schuller gefragter Bassist beim SWR Stuttgart. Diese drei hochkarätigen Musiker spielen in den unterschiedlichsten Formationen und agieren als Komponisten und Arrangeure.
Mal solistisch, mal in dreistimmigem Satz: Das Programm aus Balladen, bekannten Ohrwürmern und Chansons, gewürzt mit einem gehörigen Schuss Jazz und Swing, verspricht Abwechslung und lässt die Musiker auch solistisch in Erscheinung treten.

zurück zur Übersicht


Verwandlungskünstler Ennio Marchetto "The Living Paper Cartoon"

Samstag, 05. November 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 23 €, ermäßigt 19 €
In Zusammanarbeit mit dem Kulturreferat

11-05-Ennio-Marchetto-COMEDY

Nach seinem gefeierten Auftritt im Alten E-Werk 2015 mit Standing Ovations freuen wir uns, dass Ennio Marchetto erneut zu einem Gastspiel nach Göppingen kommt. Der venezianische Künstler ist ein weltbekannter und preisgekrönter Verwandlungskünstler, der seine ganz eigene Theatersprache entwickelt hat. Diese vereint Pantomime, Tanz, Musik und den rasanten Wechsel seiner Kostüme. In den letzten Jahren trat er in über 70 Ländern und vor einer Million Menschen auf. Er ist ein einzigartiges Phänomen, mit fast 8 Millionen Klicks auf You Tube. Seine Shows wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 50 Stars in 70 Minuten! Marchetto ist Meister der großen Show-Illusion und begeistert sein Publikum mit unnachahmlicher Verwandlungskunst. Er erfindet eine magische Welt, eine komische, blendende Revue unserer Stars und Sternchen. Mit seinem genauen Studium von Mimik und Bewegung der Stars ist er weit mehr als eine lustige Persiflage. Er ist unbeschreiblich ideenreich, in einer Minute ist er z.B. Bruce Springsteen, der "Born in the USA" singt, in der nächsten Popeye, der einen Topf Spinat fallen lässt. So faszinierend verbindet kaum einer Schein und Sein! Ganz aus dem Reich der Illusionen schöpft der Künstler, der mit dem niederländigschen Kostüm- und Modedesigner Sosthen Hennekam zusammenarbeitet, seine Figuren. Über 300 Kostüme sind in dieser Zusammenarbeit bereits entstanden. Die Kostüme sind aus Pappe und Papier, und sie wandeln sich blitzschnell - und blitzgescheit - von einer Figur zur nächsten. Der mitreißende Soundtrack, die wilde und leidenschaftliche Verwandlungskunst machen den Abend zu einem Show-Rausch.

zurück zur Übersicht


"Außer dem Leben können sie dir nichts nehmen"

Lesung mit Claudia Schwartz und Jan Uplegger
Der Briefwechsel zwischen Freya und Helmuth James Moltke

Sonntag, 6. November, 10 Uhr
Eintrittspreise: 15 €, ermäßigt 12 €

11-06-Lesung-mit-Claudia-Schwartz-und-Jan-Uplegger-KULTURCAFE

Helmuth James von Moltke hat als Kopf des von den Nazis bekämpften Kreisauer Kreis Geschichte geschrieben. Anders als Stauffenberg verfolgte er nicht den gewaltsamen Sturz der Hitlerdiktatur, sondern versuchte auf seinem schlesischen Gut, Oppositionelle des ganzen politischen Spektrums zusammenzubringen, um mit ihnen an einer Nachkriegsordnung für ein demokratisches, in Europa integriertes Deutschland zu arbeiten. Von den Nazis wurde er in Plötzensee dafür hingerichtet. Moralisch konnte unsere neu geschaffene Bundesrepublik auf seinem Vermächtnis aufbauen.
Die Schauspielerin Claudia Schwartz absolvierte ihre Schauspielausbildung am renommierten Samuel Beckett Centre in Dublin. Sie erhielt ein Stipendium für das Shakespeare-Programm an der BADA in Oxford. Seit Jahren spielt sie in Theater- und Performancegruppen in ganz Europa.
Der Schauspieler Jan Uplegger erhielt seine Schauspielausbildung am Max-Reinhard-Seminar in Wien und am Conservatoire National, Paris. Es folgten Engagements in Stuttgart, Tübingen und Stendal. Er ist auf vielen Bühnen zu Hause und aufgrund vieler Sprechtätigkeiten bei Deutschlandradio Berlin und auf Hörbüchern für audible zu genießen.

zurück zur Übersicht


Dave Holland "Aziza"

Dave Holland - bass
Chris Potter - sax
Eric Harland - drums Lionel Loueke - guitar

Freitag, 11. November, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Eintrittspreise: 28 €, ermäßigt 24 €

11-11-Dave-Holland-Aziza-JAZZ

Das Kulturreferat der Stadt Göppingen und ODEON präsentieren anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Kulturinitiative voller Vorfreude und mit großem Stolz mit "Aziza" die neue Band des Superbassisten Dave Holland im Alten E-Werk.

Der einst von Miles Davis entdeckte, technisch wie musikalisch brillante Dave Holland zählt zu den bedeutendsten Jazz-Bassisten. Seine neue - phantastisch besetzte - Band formierte Dave Holland 2015, und die Mitglieder seines Quartetts fühlen sich seinem warmherzigen Spielideal verpflichtet.
Er schafft mit seinen zauberhaften sich zu Motiven rundenden Basslinien jenen Vertrauens-Urgrund, auf dem gut tanzen, spielen und zu erzählen ist.
Und so trifft jeder den Hollandschen Erzählgestus auf seine eigene exzellente Art: der unvergleichliche Chris Potter am Tenorsaxofon, einer der besten Saxofonisten auf diesem Planeten, bleibt bei aller Schönheit Ornette- und Steve-Coleman erdgebunden, und Lionel Louekes Mischung aus modernen Gitarrensounds mit Anklängen an Jimi Hendrix und die Traditionen seiner Heimat Benin besticht durch seine kongeniale Akkordbegleitung und sein rhythmisch-beseeltes Sololinienspiel, das glänzend mit den Drums korrespondiert. Schlagzeuger Eric Harland weiß um Jack DeJohnette und Gateway, kann mit seinem muskulösen, dynamischen Spiel punktgenau-innovativ trommeln und zählt mittlerweile zu den ganz großen Schlagzeugern im Jazz. Dave Holland schließlich beseelt mit seinem unvergleichlichen Ton jede seiner Noten und jede Note seiner Mitspieler mit der ungeheuren Freude, die ihn so auszeichnet und die ihm das Musizieren offensichtlich bereitet.

zurück zur Übersicht


Kabarett mit Max Uthoff "Gegendarstellung"

Freitag, 18. November, 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 19 €, ermäßigt 15 €

Diese Veranstaltung ist bereits ausverkauft

11-18-Max-Uthoff-KABARETT

In einer Zeit, in der Günther Jauch ungestraft die Berufsbezeichnung Journalist tragen darf, in der sich das Kapital benimmt wie Rotz am Backen und Hartz IV oft nur die Fortsetzung von Stirb langsam III ist, gilt mehr denn je: Wer über den Tellerrand sieht, sieht viel mehr von der schmutzigen Tischdecke. Max Uthoff, Träger des Breiten Kreuzes und des Ordens pour la verité, erzählt seine Sicht der Dinge: Von der Wucht der Behauptung, mörderischen Geschäften, gesellschaftlichem Inzest, Drehzahlmessern, teuflischen Kreisläufen und davon, dass Menschen, die in Schubladen denken, sich schon mal halb aufgeräumt fühlen. Nicht ganz unwahrscheinlich, dass in diesem Kabarettprogramm Teilnehmer der deutschen Politi Erwähnung finden. Wie immer gilt dabei: die Sprache ist die Waffe des Pazifisten. Wortgewaltig, messerscharf und höchst unterhaltsam erzählt der Gastgeber der Kabarettsendung "Die Anstalt" (ZDF) seine Sicht der Dinge mit all ihren Absurditäten. Dabei macht er es weder sich selbst noch seinem Publikum leicht. Gründlich recherchierte Fakten, politische Verstrickungen, irrsinnige Realsatire werden auf das Publikum losgelassen, das sprach- bis atemlos staunt. Max Uthoff kombiniert Charme mit Chupze, seriöses Äußeres mit großer Klappe, knallharte Botschaften mit feiner Unterhaltung. Er ist ein Moralist im besten Sinne: er kämpft für eine bessere Welt und verzweifelt regelmäßig daran. Dass ihn die "Welt", also die von Axel Springer, dabei einmal als "geschniegelten Brettl-Stalinisten" beschimpfte, darf man getrost als Kompliment werten.

zurück zur Übersicht


Kindertheater mit Moussong Theater "Hase und Igel"

Sonntag, 20. November 15 Uhr
Eintrittspreis 4 Euro
Für Zuschauer ab 5 Jahren

11-20-Moussong-Theater-KINDERTHEATER

Flatterchen, das Huhn und Heimchen, die Grille sind fassungslos: Kurz vor dem großen Kohlfest wirft Igel Igelsen seine Gärtnerschürze hin und überlässt dem neuen Nachbarn - einem verfressenen Hasen - seinen Kohlgarten! Hinterlistig legt der den arglosen Igel herein und weckt in ihm das Gefühl, nur ausgenützt zu werden. Vom Lied des Hasen verführt, macht er sich auf die Suche nach dem Schlaraffenland. Er findet jedoch nur Mühsal - aber auch eine energische Igelin, die ihm den Kopf zurechtrückt und den Schwindel entlarvt. Doch zu spät: Sein Kleinod ist kahl gefressen und mittendrin lümmelt der dreiste Betrüger. Der Wettkampf beginnt. Die Angst, im Leben zu kurz zu kommen, öffnet Hochstaplern Tür und Tor. Auch der Igel verfällt nur zu gern den falschen Versprechungen des Hasen und setzt dafür seine Existenz aufs Spiel. Ein Theaterstück über Verblendung und Verführung, in dem die "Kleinen" mit Witz und Verstand schließlich den scheinbar Übermächtigen besiegen.

zurück zur Übersicht


Theater mit Bernd Lafrenz "Die lustigen Weiber von Windsor"

Samstag, 26. November, 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 19 €, ermäßigt 15 €

11-26-Bernd-Lafrenz-THEATER

Im April 1988 trat Bernd Lafrenz erstmals bei ODEON auf. Zur Aufführung kam damals im Zimmertheater Haus Illig das mit dem Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ausgezeichnete Stück "Die Prüfung" des "Theater König Alfons" aus Freiburg. Seit dieser Zeit war Bernd Lafrenz regelmäßig unser Gast. Folgerichtig durfte er auch in unserem Jubiläumsjahr nicht fehlen. Zwischenzeitlich sind seine Theaterstücke "frei nach Shakespeare" legendär. Passend zum 400. Todestags von William Shakespeare in diesem Jahr zeigt Bernd Lafrenz das Stück "Die lustigen Weiber von Windsor": Sir John Falstaff und seine 3 Kumpane schlagen sich in Windsor mehr schlecht als recht durchs Leben. Um einfacher an Geld zu kommen, beschließt Falstaff parallel mit zwei reichen Bürgersfrauen, Frau Page und Frau Ford, anzubandeln und schreibt ihnen zwei gleich lautende Liebesbriefe. Als das Doppelspiel von den beiden Damen entdeckt wird, planen beide eine süße Rache. Dabei hilft ihnen Frau Quickly, die dritte im Bunde der Frauenverschwörung. Falstaff wird von der Abwesenheit des Herrn Ford informiert, so dass Falstaff in dieser scheinbar günstigen Situation ein Techtelmechtel mit Frau Ford beginnen will. Doch plötzlich stürmt Frau Page ins Haus und kündigt die rasche Rückkehr von Herrn Ford an und Falstaff gelingt das scheinbar Unmögliche, noch vor dem eifersüchtigen Herrn Ford unbemerkt, allerdings mit Hindernissen, aus dem Hause zu entkommen. Hoch erfreut über ihren gelungen Coup beschließen die Damen, Falstaff ein weiteres Mal an der Nase herum zu führen. Einer Überlieferung zufolge hat Shakespeare dieses Stück auf ausdrücklichen Wunsch der Königin Elisabeth geschrieben, sie war so amüsiert über die Rolle des Falstaffs in dem Werk Heinrich der Vierte, dass sie Falstaff als Liebhaber sehen wollte. Mit seinem komödiantischen Temperament sondergleichen und mit einem Feuerwerk an vielfältiger Gestik und Mimik spielt Bernd Lafrenz nun seine 9. Shakespeare Solo Komödie. Die Regie zu diesem turbulenten Stück führte wieder Abel Aboualiten aus Paris,

zurück zur Übersicht


Rhythmik- & Percussion-Workshop mit Joe Koinzer

Sa. 27. November von 13 - 17 Uhr und So. 28. November von 10 - 14 Uhr
in der Jugendmusikschule
In Zusammenarbeit mit der jms und der vhs
Die Kursgebühr beträgt 75 €, ermäßigt 65 €

11-27-Joe-Koinzer-WORKSHOP

Dieser Workshop führt die bisherigen Kurse weiter, Neueinsteiger (Anfänger und Fortgeschrittene) sind herzlich willkommen! Das Programm richtet sich nach den Möglichkeiten der Teilnehmer. Sämtliche Instrumente (Conga, Tumba, Cajon, caxixi, recco-recco usw.) können wieder zur Verfügung gestellt werden. Bitte bei der Anmeldung angeben, ob eigene Instrumente vorhanden sind.
Nach seinem Musikstudium an der Musikhochschule Karlsruhe mit Abschlußexamen als Percussions- und Schlagzeuglehrer und anschließendem Studium an der Swiss Jazz School in Bern ist Joe Koinzer seit vielen Jahren erfolgreich als Musiker, Komponist und Dozent tätig.
Dieser Kurs, der eine Kooperationsveranstaltung von ODEON, vhs und Jugendmusikschule ist, findet in den Räumen der Jugendmusikschule, Friedrich-Ebert-Straße 2 in Göppingen statt.
Eine Anmeldung ist erforderlich: Tel. 07161/815959 oder bei der vhs.

zurück zur Übersicht


Oregon

Ralph Towner - guitar, piano, keyboards
Paul McCandless - saxophon, oboe Paolino Dalla Porta - acoustic bass
Mark Walker - drums, percussion

Freitag, 2. Dezember, 20.30 Uhr
In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat
Eintrittspreise: 28 €, ermäßigt 14 €

12-02-Oregon-JAZZ

Oregon - eine der interessantesten und besten Jazzbands weltweit - feiert sein 45-jähriges Bandjubiläum und ist damit eine der ältesten Jazzformationen überhaupt. Music of Another Present Era - so lautete einst der Titel eines frühen Albums des amerikanischen Chamber-Jazz-Quartetts. Doch hinter diesem Logo für 45 Minuten Musik verbarg sich viel mehr als das Wortspiel für ein griffiges Plattenoutfit. Ein Programm, das über dreieinhalb Jahrzehnte zum Markenzeichen einer Band werden sollte, die tausendfach kopiert, aber nie erreicht wurde. In all den Jahren hat das so feinsinnig musizierende Quartett, das unvergleichlich Jazz mit Klassik und Weltmusik verbindet, gezeigt, das es sich immer wieder aus sich selbst heraus erneuert, um die schönste und spannendste Musik zu kreieren. Paul McCandless begründet das so: "Wir vier sind alle sehr gute Freunde. Jeder von uns wächst immer weiter, entwickelt neue Fähigkeiten. Zudem haben wir mit Ralph Towner einen großartigen Komponisten in unserer Gruppe."
Oregon stand von Anbeginn als geschlossene Einheit, als ästhetischer, vielgestaltiger Gruppensound, als Mikrokosmos. Die subtile Verbindung von amerikanischem Jazz, europäischer Klassik und zahlreichen Ethnien rund um den Globus, die von Gitarrist Ralph Towner, Oboist und Saxofonist Paul McCandless, Bassist Glen Moore und Sitar-Spieler Collin Walcott damals gefunden wurde, machte Schule, blieb bis heute ohne Äquivalent. Nur nach dem tragischen Unfalltod Collin Walcotts Ende der 80er Jahre befand sich die Band in einer ernsthaften Krise, bis 1996 mit Mark Walker der geeignete Percussionist gefunden wurde, der über eine unglaubliche Musikalität verfügt. Nach dem Ausscheiden von Glen Moore komplettiert seit 2015 der Bassist Paolino Dalla Porta das Quartett.

zurück zur Übersicht


Theater mit Ernst Konarek "Der Kontrabass"

Samstag, den 10. Dezember, 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 22 €, ermäßigt 18 €
in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat

12-10-Ernst-Konarek-THEATER

Das berühmte Werk "Der Kontrabass" von Patrick Süskind ist seit seiner Uraufführung 1981 einer der erfolgreichsten Monologe auf deutschen Bühnen: nämlich ein furioses Solostück für einen Kontrabass, das gleichzeitig einen tiefen Einblick in das höchst fragile Seelenleben eines Orchestermusikers gewährt. Er hasst Wagner, unterschlägt gerne mal aus Rache ein paar Noten, findet Dirigenten überflüssig und kämpft mittels Bier gegen den Feuchtigkeitsverlust und den Orchesterfrust: er, der pensionierte Kontrabassist, einstmals drittes Pult, das "Tutti-Schwein", erklärt gerne sein Instrument, erläutert (grauenhafte) Kontrabass-Soli via Plattenspieler und ist zu allem Überfluss auch noch gebeutelt von einer unerfüllten Liebe zu der Sängerin Sarah. Schuld an seiner Misere war und ist das größte, unhandlichste und unsolistischste Instrument, das ihm zur einzigen Orientierung geworden ist und dem er in Hassliebe verbunden bleibt. In dieser Theaterhaus-Produktion, inszeniert von Silvia Armbruster, verkörpert der Staatsschauspieler Ernst Konarek den Kontrabassisten mit Verve und Authentizität, wechselt zwischen allen Gefühlslagen von Selbstmitleid über Wutanfälle bis zu den Lobeshymnen auf den Kontrabass. Mit traumwandlerischer Sicherheit balanciert Ernst Konarek seine Figuren zwischen Komik und Tragik. Und rückt ihnen dabei mit sezierendem Blick so dicht auf den Leib, bis sie ihn in ihre Abgründe blicken lassen.

zurück zur Übersicht


Kindertheater mit Pantaleon Figurentheater "Michel feiert Weihnachten"

Sonntag, 11. Dezember 15 Uhr
Eintrittspreis 4 €
Für Zuschauer ab 4 Jahren

12-11-Pantaleon-Figurentheater-KINDERTHEATER

Gustav Gustavson erwartet Besuch zu Weihnachten. Seine Enkel werden kommen und natürlich will er ihnen etwas schenken. Eine Geschichte. Die Geschichte von Michel aus Lönneberga, der an Weihnachten alle Armenhäusler zu sich nach Hause einlädt und sie mit den Vorräten für das große Familienfestessen bewirtet und der die gierige Aufseherin Maduskan in einer Wolfsgrube fängt. Ja, und diese Geschichte will Gustavson seinen Enkeln nicht nur vorlesen, er will sie ihnen richtig vorspielen, als Theater, mit allem Drum und Dran. Jetzt bräuchte er natürlich jemanden, dem er sie probehalber zeigen könnte, ob das auch gut ist, was er sich da alles ausgedacht hat. Wer könnte ihm ein bisschen Zeit schenken und einfach zuschauen? Vielleicht das Publikum? Das wäre prima!

zurück zur Übersicht


Kabarett mit Florian Schroeder & Volkmar Staub
"Zugabe - der kabarettistische Jahresrückblick"

Sa. 17. Dezember 20.30 Uhr
Eintrittspreise: 19 €, ermäßigt 15 €

12-17-Florian-Schroeder-und-Volkmar-Staub-KABARETT

Seit mehreren Jahren präsentieren die beiden Kabarettisten Florian Schroeder und Volkmar Staub im Dezember und Januar mit "Zugabe" ihren kabarettistichen Jahresrückblick. Über den Inhalt des Programms kann beim Verfassen dieses Textes natürlich noch keine Aussage gemacht werden. Das Motto des Abends lautet aber: Deutschland am Ende eines jeden Jahres. Ein Land braucht eine Therapie. Die Kabarettisten Volkmar Staub und Florian Schroeder ziehen die Couch aus, nehmen den Patienten gründlich unter die Zeit-Lupe und krempeln den ganzen Krempel mal ordentlich um. Ein ganzes Jahr in schrägen Szenen, Parodien, Liedern und Gedichten. "Zugabe" - die ultimative Schocktherapie. Jedes Jahr neu. Ohne Rezept. An allen Kassen. Damit wir auch morgen noch kraftvoll mitlachen können.

zurück zur Übersicht


Kindertheater mit Theater Mimikri "Des Kaisers neue Kleider"

in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt Göppingen
Vorverkauf nur im ipunkt im Rathaus

Mittwoch, 21. Dezember 8.30 und 11 Uhr
In der Stadthalle Göppingen
Eintrittspreis 5 €
Für Zuschauer ab 5 Jahren

12-21-Theater-Mimikri-KINDERTHEATER

Ist Kaiser Klemens verrückt geworden? Er stolziert auf dem Schlossplatz in Unterhosen! Was ist geschehen? Kaiser Klemens ist kleidersüchtig. Er glaubt, nur durch prächtige Kleider könne er sein Volk beeindrucken. Der Finanzminister ist verzweifelt: Das Land ist pleite! Die Weber arbeiten für einen Hungerlohn. Da wagen Schneiderin Elsa und Weber Walter eine rettende List. Als Experten für magisch-modische Majestätsgewänder stellen sie sich dem Kaiser vor. Sie versprechen ihm besonders prächtige Kleider, die für Menschen, die dumm sind oder für ihr Amt nicht taugen, unsichtbar bleiben. Diese Kleider will der Kaiser sofort haben! Am leeren Webstuhl und an leerer Nähmaschine arbeiten die beiden Tag und Nacht. Natürlich kann niemand die neuen Kleider sehen. Aber alle rufen: "Oh, wie prächtig sind des Kaisers neue Kleider!", denn niemand will als dumm dastehen. Nur die kleine Lisa lacht: "Aber er hat ja gar nichts an!" Und plötzlich erkennen es alle: "Es stimmt! Der Kaiser hat gar nichts an!" Jetzt wird es für die Schneiderin und den Weber gefährlich ...
Theater mimikri zeigt H.C. Andersens hintergründige Märchenparabel über "Sein und Schein" mit zauberhaften Masken und raffinierter Inszenierung von Licht und Schatten.

zurück zur Übersicht


Aktualisiert am 24.08.2016

© ODEON Kultur & Kontakt e.V. - Göppingen